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Geschichte der Juden.
der Schrift begründet sind und doch von den Karäern festgehalten werden:0'12'O2 i»! 2'X122 221x2 '2 xii xr2' xi> 22122 wrn'v '2 — 22'2L>2 2^22 2>xi2
'W1 2222 2'2L- 112m 7,2'N'FN i>x 2'X12 NM 221 ;2P21,21 PLI 2'122 '7 1122 21L1>'2 2L'X212!N, ^22 xP 2>,2'22 xP ll'p211 27, 2'X122 ;2 x^ll 22122 ;2 721 222 PX1 (bei PinslerBeilage S. 59 ). Kurz der Karäismus hatte von Hause aus den Charakter derWillkürlichkeit, der Schwankung, der Inkonsequenz. Es erstanden neue Sekten(wie wir weiter sehen werden), welche mit dem Princip des Karäismus auchdas Allerfesteste im Judenthum aufrüttelten. Der Karäismus mußte diese Ver-legenheit überwinden, oder in den Schooß des Rabbanismus zurückkehren. Dakamen einige Männer, oder vielleicht nur ein Mann mit Autorität bekleidetauf neue Formeln, um einerseits das Princip des Karäismus, dieBiblicität festzuhalten, andererseits der Schwankung zu steuern.
Die angewendeten Formeln sind bekannt, sie sind laut Benennung undZahl der mohammedanischen praktischen Theologie entlehnt, welche eben so wie dasJudenthum zugleich eine Art Jurisprudenz ist ("2po 2^ auch "2'p2L'i>x 2x27m)im Gegensatz zur theologischen Dogmatik. Die sunnitischen Theologen führtenbekanntlich den ganzen Umfang ihrer Gesetze auf vier Wurzeln (212X) oderGrundprinzipien zurück: Die Schrift oder das deutliche Koranwort(2x22), die Sunna oder Tradition ("mo-°,x), die allgemeine Ueberein-stimmung (px2°ixi,x) und die Analogie oder Folgerung (ox'p^x); (vergl.Scharastani sä. Ourston 153 f. Haarbrücker's Uebersetzung I. 23 V): „Wisse, daßdis Wurzeln der Gesetzesauslegung und ihre Säulen vier sind, die Schrift, dieSunna, die Uebereinstimmung und die Folgerung: 21x22x1 ix.inix'vx "22.x ix o^x0X',22xi px2ixi>xi "21V°-X1 2X22°)X — "2P22X. Das schiitische Bekenntniß wich nurim Punkte der Tradition von der orthodoxen ab, weil es dieselbe verwarf; eshat also nur drei Wurzeln oder Principien. Da die Karäer mit ihrer anti-traditionellen Richtung sich in der Lage der Schiiten befanden, so nahmen sieebenfalls nur drei Principien an (2122) und paßten sie ihrer schismatischen Theo-logie an. Diese drei Wurzeln lauten bei ihnen ebenfalls: die Schrift (21222,p22'2), die allgemeine Uebereinstimmung (piap oder 22p) und die Ana-logie (2^2). Kurz und deutlich nennt sie Josua der Jüngere: ;2 ax 212x2P12P2 ;2 2X1 L-p'22 222 ;2 2X1 21222. Genau die Zeit zu bestimmen, wannKaräer diese Formeln der mohammedanischen Theologie entlehnt haben, ist nichtmöglich, aber jedenfalls geschah es früh. DennJehuda Hadassi referirt: Es existirenDifferenzen über die Principien innerhalb des Karäismus. Sahal Abulsarihabe sie auf vier gebracht, nämlich die drei genannten und die Vernunft. Saidb. Jephet dagegen habe die Letztere verworfen, weil dis Vernunft mit der Thoraöfter im Widerspruche sei, und habe nur die drei anerkannt. Joseph b. NoahHabs auch die Analogie nicht gelten lassen wollen. (2222 i>2wx Nr. 188 , 169 ):
22'i>22 '2xof>12x N'22'll ;2 ^22 P222 .22122 212,2 2^1X2 12^7121 ;2P 2211 'P 2222 X2,?2 '1222' ;2 2'P21 .222122 22122 22P21 WP221 p,22,,221 2P22 22222 :2'222 '2
2'2222 212X2 2P22 22X '2 2P22 22222 xP 22P21 L',222 P22'22 2'222 22 22'^22 'li>2'2 L"> — .22222 22O1XL' 22 22221 7IP22 ^2ll> 2'2'V 22 2201X 221221 ll'2222 2'221
21 p qvi' 2,1 2-P22 221' X21 P12P21 2222 22122,. Zu Abulsari's Zeit müssen alsoschon die drei Principien bestanden haben, und er wollte nur ein viertes hinzu-fügen, das ihm aber Said b. Jephet streitig machte. Auch aus dem Umstande,daß Saadia gegen den Karäismus geltend machte: man dürfe sich nicht vonder Analogie leiten lassen, läßt sich folgern, daß diese Formel bereits vor seinerZeit von den Karäern gehandhabt wurde. „Das Erste ist, bemerkt Saadia,