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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Note 17.

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legung eben so flüssig und frei zu machen, wie zur Zeit der schammaltischen undHillelschen Schule, wie zur Zeit R' Akiba's und R' Jsmael's. Auch Jephet b.Ali hatte noch eine Ahnung davon, daß Anan und Benjamin sich die freie Schrift-deutung und Gesetzesauslegung der Mis chn alten herausgenommen haben: crivim.-m VN» i-2 -mm '122 112N2- ll'icib 2'2'bnc.i 1N-2-1 z'2-121 sip (.11-2-2 -i>p2 i-2-)11P1 NNQ» bp 12-2 »11!-- ib c,2L- 1"»12 P-I111 2L-12- (Commentar zu Deuteron,citirt von Pinsker I-. L. Text S. 21). Wenn ich sage, Anan hat den größtenTheil der von R' Jsmael aufgestellten Jnterpretationsregeln adoptirt, so sollweder damit gesagt sein, daß er vermittelst derselben lediglich dieselbenResultate gefolgert, noch daß er nicht neue Regeln ausgestellt hat. Den Wort-sinn und den Contextus hat er jedenfalls stark betont, und dadurch kam er aufganz wunderliche Resultate. Die ungesäuerten Brode sollten nach Anan durch-aus aus Gerstenmehl bereitet sein, weil die Schrift sie Armenbrod nennt:b"v MV cni 21121 12»L- 122 121 2'11p!--12 12-21 112-pib -P12 '2 12» P"1 pv -11c-iv °i:n2 (Elia Baschjazi in ii-b» m» x. 39 1>). Die ungesäuerten Brodemüßten erst am Rüsttag gegen Abend gebacken werden: pp 1121 2211 np i2»i1122 ib2»i 21P2 12»22 c-2ipi s-2 1221 1L»1L- 1-12-2-. Eine sprachvergleichendeSchrulle verleitet Anan, das Hühnergeschlecht zu den verbotenen Vögeln zuzählen, weil »12-211Hahn' im Chaldäischen bedeutet, und dieses Wort anklingtan das verbotene Geschlecht 12-211 (Jakob b. Nsuben 1. s. zu LsUsruini x. 40rssbo): »ii -2 ib 1211221 »12-211 i-2i» me- »22 >2 pmb ibi:m 10» z:pi

12-211. Die Unterscheidungszeichen, welche der Talmud für die reinen und un-reinen Vogelgattungen aufstellt, verwarf Anan und gab dafür andere an, dieganz willkürlich sind, weil sie nicht der Natur abgesehen sind. Er gab zweiZeichen für reine Vögel an,Wasserschlürfen und Füttern der Küchlein": ppi1-1112» b-2»-i cmi ->»!->- 12-» c-mc me- 12» ibi:i ir-»i (ebendas.) und eben so Aaronb. Elia (im Mibchar): 1-1112» b-2»2 c:i bici -bc cmi -->»-.!-- iiiu> ^ip >2 12» z:piPili nn. Vermöge seines Klebens am Buchstaben nahm Anan an, daß dasSchlachten der Vögel ein Abkneipen am Hinterkopfs sein soll, wie esbeim Vogelopfer vorgeschrieben ist. Anan's Jünger gingen aber schon davonab (Elia Baschjazi 11-b» 111» Lostssläts. 0. 6 V. 63 a): ip-b2i p:p2 ipbi: 11-221Ifl-b22 »b» ^2 -sip2 12-12- pme- 12»2- s:p 1:21 1P1 MN 11»1 1P11 11P1 L-bii-b

.-ppi ip-i-22 wip2i s2 pin ic-p-ic- 12 P 21 L-ip2b ic-p-c- 12 P2 i-121 p»c- -222

-2M-22- cii»i2 ipii i»m 12c- c-::p o'»1^2: i-ic- pp -imim- 12» ipi-r» 'v c2n.n1mn np'bcnc- c-121»!!- 0-2211 s2 12p ipi »-i i-:c>i 1p1.11 . 01:12 c-i2ip 21121

ni-'n-e-n. (Vergl. die Fragmente vom Commentar des Abulfarag Josua b. Jehudabei Pinsker Beilage S. 73.) Dieser Punkt ist sehr belehrend, wie vorsichtigman zu Werke gehen muß bei Beurtheilung dessen, was Anan und was seinenNachfolgern angehört. Wir sehen hier, daß ein Theil der Karäer mit denRabbaniten übereinstimmend das Abkneipen nur^für Vögel gelten ließen, Anderedagegen es auch für die reinen Quadrupeden angewendet wissen wollten.Scharastani dagegen stellt es so allgemein hin, daß man ohne jene Notiz an-nehmen könnte, es habe gar keine Differenz darüber unter den Karäern geherrscht.Die Ananiten nennen sich nach einem Manns, Namens Anan b. Daud Exilarch.Sie weichen von den übrigen Juden in Bezug ans Sabbat und Festeszeiten ab.

und schlachten die Thiere vom Hinterkopfe: i-p- b-:i -im 120: --i-:»:pi»siir^i-i impbm 122b» >2 111-b» I'»c P2l» 1- 111»': b» 0»1 11»1 s2 s»:p ib»»spi» -bp s»i'ib» (Lostarastani. Ourston x. 167).

3) lieber die von Anan ausgegangenen tief eingreifenden positiven Ver-Gra stz, Geschichte der Juden. V. 28