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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Note 16.

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Patricier sagten zu Jliun:Wenn Du Muslama von uns entfernst, schwörenwir Dir, daß wir Dich zum Kaiser wählen". Jliun begab sich zu Muslama undsagte zu ihm:Die Leute (Konstantinopels) wissen, daß so lange Du Lebens-mittel hast, Du keinen Sturm auf die Stadt unternehmen wirst; darum ver-brenne Deinen Vorrath, dann wird sich die Stadt Dir ergeben". Mus-lama verbrannte alle Lebensmittel, aber dieses erhöhte den Muth desFeindes und versetzte die Muselmänner in Noth". Eine andere Tra-dition lautet:Jliun kam zu Muslama und versprach ihm die Stadt zu über-liefern, wenn er ihm die Lebensmittel schickte, damit die Griechen sehen, daß ermit ihm befreundet sei, und sich ihm ohne Furcht vor Plünderung und Gefangen-schaft ergeben. Muslama erlaubte ihm, Früchte in Schiffen zu holen. Jliunhinterging ihn aber und bekämpfte ihn am folgenden Morgen. Die Musel-männer geriethen in Noth und konnten keine Hilfe bekommen, doch bliebensie bis zu Suleiman's Tod". Jedes Wort in der Apokalypse ist durch dieseNotizen historisch beurkundet.Er (der Chalife) wird große Heere gegen dieEdomim (Byzantiner) senden, sie werden aber in Hunger umkommen, obwohl sieviel Vorrath haben, weil er (der Feldherr Muslama) ihnen nichts verabreicht.Die Byzantiner werden gegen die Jsmaeliten aufstehen, sie erschlagen; die Js-maeliten werden ihren Vorrath verbrennen, und die übrigen werden entfliehen".Von der Hungersnoth im arabischen Heere berichtet auch der byzantinischeAnnalist Theophanes (OlronoArsgüiia. I. 611): Ft

rvl? r» »TioS-vrjaxovi:» lfm« «i'rolv »«'lhaAtov. Der Passus

vom Verkleinern des Gewichts paßt aber nicht auf Suleiman, sondern auf seinenVater Abdulmalik, der die ersten arabischen Münzen, die er schlagen ließ (undzwar von einem Juden Sumair) von schlechtem Gehalte machen ließ. Sulei-man dagegen hat die Münzen verbessern lassen durch den Barmakiden G'afar,von dem diese Münzen den Namen G'afaria führten (vergl. Neiske's Abhand-lung in Repertorium der biblischen und morgen!. Literatur 1. IX. x. 257).Möglich, daß dieser Passus im Texte der Apokalypse an Unrechter Stelle stehtund in die Lücke über Abdulmalik's Regierung gehört.

7) Noch deutlicher als Suleiman's Regierung ist die seines BrudersHi sch am geschildert (die Regierung des Fanatikers Omar II. und des Schwel-gers Jezid II. ist als kurz und unerheblich übergangen). Hischam's Person undandere Umstände seiner Regierung sind ganz nach dem Leben portraitirt, wie sienur ein Augenzeuge kennen konnte: emw "an zib.vn bi-:.-: -chv zv -ms:

nnm IMV'N 1-vv vnm M22V vnn V'N z'pn V121S VN

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M 2-1 1 ' 2 'v Auf Hischam angewendet, ist jeder Zug in dieser Schil-

derung historisch. Hischam regierte 19 Jahre 9 Monate. Er schielte außer-ordentlich. So schildert ihn Abulfeda und Andere bin z-a binnO vnv'n ;sv:(-4.nus.Iss I. o. 456). Seine drei Male an Stirne, Hand und Arm werden wohlauch richtig sein. Von seinen Bauten erzählt Theophanes: Er fing an Palästein den Provinzen und Städten zu bauen (OüronoArsPliis. I. x. 650): x«l(wurde Emir Chalife) Ooä,:' x-elilkLv /Mpuv

*) lieber den Ausdruck b:n bms,sehr schielen" vergl. ä'IIsrdslotdibliotlr. orisnt. 418 a und Adlers Note zu Abulseda I o. Hebräisch stehthier fürschielen" ppn penv' vielleicht für ppn ästortus ooulo.