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Geschichte der Juden.
Chattsen ausgerufen wurde. Hier ist offenbar eine Lücke, denn die Schilderungdieses Chalifen fehlt, und was darauf folgt, gehört einem folgenden Chalifenan, wozu aber auch der Eingang in« pi2 2,21 fehlt.
4 ) Denn die Schilderung: „Man wird ihn von hinter der Heerdeund den Eseln hinwsgführen und auf den Thron setzen: innpi-i-'^i Iiiixi -;«x.i 'UNS, spielt ganz unzweideutig auf den
Chalifen Jezid I., Moawija's Sohn und Nachfolger, an. Das wird durchAbulfeda's Bericht klar. Misun, eine von Moawijah's Frauen und Jezid'sMutter war eine echte Araberin aus dem Stamme Kelbi. Einst pries sie ineinem Gedichte das idyllische Hirtenleben und sprach ihre Verachtung gegen denLuxus des Palastes aus. Moawija fühlte sich dadurch beleidigt und wies sie ausdem Palaste zu den Heerden ihres Stammes. Sie nahm ihren Sohn Jezid mit:nix 2 i'i'i 282 '22 "i'i«2 >i« (p.2-2) n"x.-2v. (Sie kehrte zurück zur Trift derKelbiten und Jezid mit ihr): "i-i«2i« -°> «iii« p2 «1x2 im 2«p« (Jezid bliebmit ihr zwischen ihren Stammesgenossen auf der Trift); ^.dullsäa, uunalss sä.^.älsr I. 399 , - 192 . Der Apokalyptiker durfte also mit Recht von Jezid sagen:miixi inr.l .-„-M 1.111p'- (11« pi.2 °p'l).
ö) Nach der Anspielung auf Jezid ist offenbar eine große Lücke; denn dieWorte x-2^« nixm 1122 112x1, „es werden vier Nachkommen von ihm (als Cha-lifen) aufstehen, d. h. regieren", passen nicht auf Jezid, der nur zwei unmündigeSöhne hinterließ, Moawija II, der nur 5 Monate nach seinem Vater regierte,und Chalid, der gar nicht zur Regierung gelangte. Um so mehr paßt der Zugvon den vier Söhnen und Nachfolgern auf Abdulmalik, als eineSage circulirtc, Abdulmalik habe einen Traum gehabt, vier seiner Söhnewerden ihm auf den Thron Nachfolgen (vergl. ä'HsrdsIot bMiotdsqusorisntsls x. 7 d Artikel Abdulmalik). Ueberhaupt wäre es auffallend, daß Ab-dulmalik's Negierung, die stark und dauernd war (21 Jahre) in dieser Apo-kalypse nicht erwähnt sein sollte. Man muß daher nach Jezid eine große Lückeannehmen, welche von Abdulmalik handelte, und darauf passen die Worte:°w'io 11-2". xn« .11x111 222 112x1. Schon dieser Zug, sie werden den Tempel,d. h. die Moschee auf der Tempelstätte vergrößern, paßt auf Abdulmalik'sersten Sohn unv Nachfolger Welid I., von dem der Geograph Khondemirerzählt (bei ä'Hsi-bsIob p. 898 ), daß er die Moschee in Jerusalem ver-größert hat: I^s AsoAruxUs psrsuu XUonäsirrir touoUs uussi uux ioätü-rusuts äu rnsms 'Wsli.ä sb ä, 1'uArs.iräisssrusirti äs Ikeiilos^uss äs, ns1a, vills äs äsrusslsrn.
6) Im Folgenden ist die Regierung des Chalifen Suleiman so genaugezeichnet, daß die Schilderung einen zeitgenössischen Verfasser voraussetzt. DasOriginal lautet: niip2>2ii nn2.11 ,iie«i 2x21 in« ->82 ii2x- ,11x111 xii« 11282 ppii(1.112- l.) N12' 221 2-.2H« ix 2'i,iz 2-i"n NI21 211x2 122p i'ii 1182-2 2'2D vie« 12-xiix 211« U2 112-x-i 2ii pur (p«i l.) p« 2ii xn2 «111 1211 P12 2i2x 1111 2x121«2-1 1112' 2'1«21.11 PI21 1S12-1 i«x.2L" 22 112x1 2.11« 121.11 i«x22". Die drei-jährige Ncgierungszeit paßt auf Suleiman, der nach arabischen Nachrichten2 Jahr 8 Monate regierte. Noch mehr aber die Kriegsereignisse, die um somehr historisch erscheinen, als der ganze Passus ohne den geschichtlichen Hinter-grund räthselhaft und unverständlich aussieht. Tabari's Nachricht (bei WeilChalifen I. 567 , Note 1 ) wirft ein Helles Licht zum Verständniß desselben. Esheißt dort: „Als Suleiman Chalife wurde, zog er gegen die Griechen und sandteseinen Bruder Muslama voraus. Da kam Jliun (Leo) der Jsanrier ausArmenien und forderte von Muslama einen Mann (Unterhändler). — Die