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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

(Mokammez): sss p ssv- -:s sours souvs ssu ps ss-s mi>i>ms. BeiScharastani wird nur Enthaltsamkeit erwähnt: ssn usss nusmSu .ssuris 's s^s,us'Ul pus^usu Hp n;s <s bsu ir. Aus Scharastani's Worten geht hervor, daßZlb-°Jsa eine Schrift hinterlassen, also nicht so unwissend war, wie bei Hadassiangegeben wird: rn>ss m.s srsi Dann tradirt Scharastani, derselbe sei zuden Söhnen Mose's, welche jenseits der Wüste wohnen, gezogen, um ihnen dasGotteswort zu verkünden: s.s>sss'b bssSu um s.s -°s^u zusisr ^s -L>ir> ms >su s.ssisbbu subs. Die Wüste bedeutet hier wohl die große Salzwüste, welchesich nördlich von Jsfahan erstreckt. Da wir aus einem andern Passus beiScharastani wissen, daß er in Rar (dem alten Rhagae) war und dort dieTruppen des Chalifen angegriffen hat, so wird die Reise wohl von Jsfahan nachRat gegangen sein. Man glaubte also damals in jüdischen Kreisen, daß dieSöhne Mose, von denen auch Eldad der Danite gefabelt hat, in der Gegendvon Rai ihren Sitz hätten. Der Gaon Zemach, Eldad's Zeitgenosse citirt einenMidrasch, worin erzählt wird, die Söhne Mose's hätten sich die Finger abge-schnitten, um nicht vor Nebukadnezar die Saiten zu schlagen: s8ru ssss ms >s,

ms SMS srrssis: .SSSS2> WSS2S M'.siss L'SMU 1SW sou msu o.sb kj'ps P'2SS s.sn

ums .süss. R' Zemach spielt hier aus Midrasch zum Psalter 137 an, wo abervon den .sL's ms keine Rede ist. Abu-'Jsa Obadjah trat demnach mehrereJahre vor Anan auf und modelte am Judenthume. Anan war also nicht dererste Häretiker.

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Eine messtariische Apokalypse mit historischem Hintergründe.

Während Abu-'Jsa mit dem Schwerte in der Hand mcssianische Propa-ganda machte, erschien in Palästina eine apokalyptische Schrift, welche die An-kunft des Messias in nächster Zeit prophezeite. Diese Apokalypse ist nach vielenSeiten hin höchst interessant. Sie beschreibt die Reihenfolge der Chalifen biszum Untergange der Omejjaden und giebt individuelle Züge von ihnen an, sodaß sie als eine historische Urkunde gelten kann. Sie offenbart ferner dieStimmung der jüdischen Frommen in Betreff des herrschenden Islam. Sieeröffnet die Reihe der mystischen Schriften, giebt einen Schlüssel zum Verständnißder verwandten Literatur und ist auch in stylistischer Beziehung beachtenswerth.Diese merkwürdige Schrift führt den TitelGeheimnisse des R' Simonb. Jochai" (mm- p proe» ms ms.srm), erschien zuerst in einem SammelwerkeSaloniki >743, aus dem sie Jsllinek abgedruckt hat in seiner AgadasammlungLst-Ks.-Niärosolr 1. III. S. 78 ff. (Leipzig 1855). Fragmentarische Parallelenliefert zu dieser Apokalypse eine ähnliche Schrift unter dem Titel R' Simonb. Jochai's Gebet: -um- zs pzvss- m ns-s.s (abgedruckt aus einer Handschriftvon Jellinek Lst-ka.-Niärs.sLli IV. T. 120 f.). dis aber einer viel späterenZeit angchört. Daß die Apokalypse, die ms.sse, einen historischen Hintergrund hat,ahnte auch Or. Jellinek, der in den einleitenden Worten dazu bemerkt:Unstreitigliegen uns hier bestimmte historische Anspielungen vor, die noch der Untersuchungbedürfen"; er bezieht sie aber auf die Geschichte des ersten Kreuzzugss. Dem istaber nicht so. Es wird sich zeigen, daß der Verfasser der Apokalypse mit derChalisengeschichte der Omejjaden sehr vertraut war, und mankann bis auf Jahr und Monat bestimmen, wann er sie verfaßt hat. Wir wollen

Vergl. Nsvus ciss Ist. s. V. p>. 208.