(-, 21 ' ,2 N'vv). Dafür spricht auch sein kriegerisches Austreten; denn der Volks-glaube theilte dem ephraimitischen Messias eine kriegerische Rolle zu (wovonweiter unten). Abu-'Jsa sagte auch von sich aus, Gott habe zu ihm ge-sprochen und ihn beauftragt, die Söhne Israelis von der Hand der abtrünnigenVölker und der tyrannischen Könige zu befreien: 21221 ,1222 - 2 npn 22 ^ vpn11222 m P 2 rnp 2 n 22 U 2 U ' 2 M P 2 2 M 22 N 22 psi'n' ;n. Auch Maimunischeint von Abu-'Jsa, als von einem Messias, Kunde gehabt zu haben. Inseinem Briefe über den Pseudomessias in Arabien zu seiner Zeit (IZAsrsb 1s-insm) berichtet er: Im Anfang des Islam trat ein Mann jenseits desEuphrat auf und sagte, er sei der Messias und zog mit 10,000 Mann aus, —aber sein Plan gelang nicht, und die Juden wurden durch ihn in der StadtJsfahan sehr verfolgt: 2 , 2 m 22 P 2 vm 22 p bnpvv' 121222 22-222 '2 npii 222 2-1
2'2V21 P2122 ,2V 21N.2 .212221 bn2L"2 2'°l2n I22VP (2'22 l.) 2222 N-". N'V2 N12V 22M12122.2 221P2 ,N.2L VN 2'P2 1'22N bn2V' 12NV11 21121 12-p 1222p N21 12VP 22v1 nbl N'22.
Der Anfang des Islam und die Stadt Jsfahan, beides patzt nur auf Abu-'Jsa Jsfahani. Daß er zahlreiche Anhänger hatte,, bezeugt auch Scharastani.
21.2'bn ,2 2''12 2 2V2 .2P212N2.
4) Dogmatik. Daß Abu-'Jsa Häretisches lehrte, bezeugt Scharastaniim Allgemeinen: „Er wich in vielen Punkten von den Hauptsatzungen des Ge-setzes ab, die in der Thora erwähnt sind": ".i'p2v2n onvn.n ,2 2''122 -s ii.i'im gni'm".I-Iinim "12212222N "22'22im. Jndeß will das nicht etwa sagen, daß er sichüber viele pentateuchische Gesetze hinweggesetzt hat, sondern daß er sie andersgedeutet hat, als das damals bestehende, talmudische Judenthum. Das gehtaus Almokammez' Andeutung hervor, obwohl der eigentliche Sinn durch Ha-dassi's ungeschickte Uebertragung abgeblaßt erscheint. „Er hat erfunden undgedeutet die Schrift nicht im Geists der Propheten": v'21221 2-2122 2221 M22.2l'.iin I2M22 212 '22 112P22. Aus desselben Angabe, daß die Jsawiten einiges vomtalmudischen Judenthum festhielten, wie die 18 Gebetformeln und die Bene-dictionen vor und nach dem Schema, läßt sich folgern, daß sie anderes ver-worfen haben: v'pis 2 vp p 2 v nmipi 2222 2 v ms'im "in 221VP.2 .22-1 12-2 ->n.2x12:2 22 2-P222 2 2 '2 '222 VP2 21' 222. Besondere frappante Abweichungenwerden weder von Almokammez, noch von Scharastani namhaft gemacht. Denndaß Abu-'Jsa siebenmaliges Beten täglich vorschrieb, nach einem Psalmen-ausdrucke, statt der talmudisch vorgeschriebenen dreimaligen, ist keine einschnei-dende Häresie (Almokammez): ''222.2 21-2 pav 22x122 2' 222 212-22 '1 2"2 2-1(Scharastani giebt unrichtig an, daß Abu-'Jsa zehn Gebetzeiten für pflicht-mäßig ausgab: x.-i.-xpix 2221 — 2.112- ivp 2'21-n, da Almokammez die Begrün-dung aus der Schrift dafür anführt, und diese für sieben spricht). WennAbu-'Jsa nach Almokammez die Scheidung ganz und gar aufhob, sogar beiEhebruch: 212p 2222 i2wx ivvx ,->x v-x vi:>v 22m,. so ist das allerdings einHinausgehen über die biblische Bestimmung. Wie es die Jsawiten mit demFestkalender hielten, läßt sich aus den Worten, wie sie Elia Hadassi wieder-giebt, nicht entnehmen. Sie lauten: .222.2 1211V2 22-2222 2-21,222 v-vip 22Es bedeutet allerdings, sie machen die Feste nach dem Sonnenjahr, d. h. ab-weichend vom rabbanitischen Festkalender, der nach dem combinirten Jahre an-gelegt ist, aber das Wort 22-2222 ist störend; denn das will sagen, gemäß der,nämlich „der Rabbaniten" Vorschrift. Zwei Eigenthümlichkeiten werdennoch von Abu-'Jsa, diesem kriegerischen Messias, mitgetheilt. Er schrieb seinenAnhängern Enthaltsamkeit von Wein und Fleisch vor, sogar von Vogelfleisch,nach dem Beispiel der Rechabiten, die freilich nur dem Weingenuß entsagten.