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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

',2 12 L22 22K 2'2' 2K1 1222 12IP22 P22 INK PK: 12IP2 NK 2'22 INK 72 212IL> 'INI

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1222 N 222 1 PN 2 NN'.' 1 i>. Das Collegium der Metibta bestand demnach ausI Gaon, 1 Dajan-di-Bab a, 7 Lssotis-Lallud, 3 Otia.dsriua, 70^.llnüra und 20 oder 30 Lsns-Lisurlis^). Jünger gab es noch in Nathan'sZeit (920 bis 48) in der suranischen Hochschule 2400: i "2 onv o'N'27nn nnv

ni. 12 , wenn die Zahl nicht corrumpirt ist, statt 21 K .2 "22 400.

14 .

Der Pseudomessras Serene.

Das antitalmudische Schisma des Karäismus tritt nach den vorhandenenQuellen plötzlich und gewissermaßen unvorbereitet auf. Da eine solche Plötz-lichkeit in der Geschichte eben so unmöglich ist wie in der Natur, sondern jederlauten Erscheinung stille, unsichtbare Vorbereitungen vorangehen, so haben sichForscher bemüht, antitalmudische Bewegungen vor Anan aufzufinden. Es istihnen aber mißlungen, weil sie ohne rechte Quellenkenntniß und ohne kritischenSinn an die Arbeit gingen. Sie haben den Katalog der jüdischen Sekten zurLösung des Problems herangezogen, ohne zu bedenken, daß sämmtliche Sektenbis auf eine einzige nachananitisch sind. Die vorananitische jüdische Häresiehaben sie so unkritisch angeschaut, daß sie deren Antecedenz nicht einmal wahr-genommsn haben. Reiche, authentische Quellen bezeugen aber unzwei-deutig, daß zweimal vor Anan antitalmudische Bewegungen vorgegangenwaren, die eine 40, die andere 1015 Jahre vor derEntstehung desKaräismus, beide aber mit messianischem Apparate. Die erste derselben wollenwir hier nach den Quellen inhaltlich und chronologisch beleuchten.

In einem gaonäischen R.ssp>oirsuru kommt Folgendes vor.. Ein Jrrlehrerwar aufgetreten, der sich für den Messias ausgab, und fand Anhänger. Diesewaren in Ketzerei ausgeartet, heteten nicht die vorgeschrisbenen Formeln, beob-achteten nicht manche Speisegesetze, scheuten nicht den Genuß von Heidenwein,arbeiteten am zweiten Feiertage, schrieben nicht Ehecontracte nach talmudischerVorschrift. Sie wollen nun von ihrer Ketzerei lassen, dürfen sie ohne Weiteresin den Gemeindeverband ausgenommen werden oder nicht? Diese Anfrage undihre gutachtliche Antwort stehen mit noch drei anderen zusammen in der Rs-sponsensammlung ( 8 aliuurs 2säick x. 24 L, d Nr. 7, 8 , 9, 10) und haben dieUeberschrift Natron«?, an den sie gerichtet waren: ontEv-i 221221 '2

2,1'22 1K2'1 22K 22 1'22K W21 N'r/2 '1K 221K 2'21 1221 p' 2 22 11'21212 22V2> 2P2222K?2 P22P1 125 1" 212'2 21" P2222 P'KI .2222.2 2K PK12 P'KI 28 s,2 pi>i>S22 21'KP22'2 2222 22'2 22'2 12K P.12 7"! 11'222 p,2'22 212122 P2212 P'KI 22' 2'2 21'2

K 7 m 2>22 P 2 ' 2 r P 2 I 12 . Ehe wir den Inhalt dieser Sektirerei feststellen, wollenwir den Namen des Pssudomessias und sein Zeitalter ermitteln. DasselbeHssxoiisurL ist in Mose Transts (1525 80) Gutachtensammlung ( 2-22 '2 (0.I. Nr. 19) ausgenommen. Dort lautet der Name des Pseudomessias 122 'i' 22 -i.Wir werden aus den externen Quellen sehen, daß diese Lesart richtig ist. DasZeitalter läßt sich aus diesem Rssxousuru nicht entscheiden, da es zwei GaonenNatron«? gegeben hat: Natron«? b. Nehemia von Pumbadita, dessenFunktion begann 1030 8s1. 719, und Natron«? b. Hila?, der 10 Jahreuugirte (und zwar nach meiner Ermittelung) von 1170 bis 1180 8s1. 859 69.

*) sLöns 8sisurLs. Vergl. Halberstamm in Xobuks P 22 " V 13 7).