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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

ferntes Glied des Exilarchenhauses von den Bene-Heman aus Nisibis vicarischfungiren, er wurde aber vor der Ernennung wegen Lästerung gegen Mohammederschlagen. Alles noch vor Saadia's Tod (vor 942), wie aus Nathan's Frag-ment hervorgeht. Ob nun der von Saadia erzogene Knabe, der Sohn Jehuda'sund Enkel David's, zur Exilarchenwürde gelangte, bedarf der kritischen Unter-suchung. Denn als Scherira sein historisches Lssponsura erließ 987, war dasExilarchat bereits erloschen. Aber ein Sprößling des erlauchten Hauses warnoch vorhanden, wie Scherira berichtet: 88.8 28>»i >22 p.1822 i"i»8 »7 8i»np-i> in (Schulam's Recensionl. Nach dem Goldberg'schen Text soll zwarnicht einmal ein Sprößling geblieben sein: i8>»i i'2i 111812 12 2"i»8 88 8i»n8P'1' in i8'28 .181 8'2i2 8122 (S. 37). Allein diese Lesart ist entschiedenfalsch. Denn aus Abraham Jbn-Daud's Bericht erfahren wir, daß das Collegiumder Hochschule von Pumbadita nach R' Hai's Too (1038) einen Nachkommenvon David b. Sakkai mit Namen Chiskijah zum Schulhaupte ernannt hat.

8p 1112'»1.21 '821 12 UN 8k' 1:2 12 NI 8.1 »82 1'PIN 12'p.1 '81 'n 122'»' '12mn 1 822 . Dieser Chiskijah war nach R' Hai's Tod 1038 schon Vater vonzwei erwachsenen Söhnen, stand also damals in Mannesalter, und kanndemnach im Jahr 987, zu Schcrira's Zeit, ein Kind gewesen sein. Chiskijahwar also wahrscheinlich ein Sohn dessen, den Saadia erzogen hatte, also einEnkel Jehuda's und ein Urenkel David's b. Sakkai. Chiskijah's Vater, derzwischen Saadia und Scherira blühte (940980) scheint nun der letzte Exilarchgewesen zu sein. Dafür spricht eine Notiz bei Jbn-Verga. Dieser hat nämlichin sein Werk über die Verfolgungen (Leüsdst 4strucks. Nr. 42) einen Berichtüber die Exilarchen ausgenommen. Zuletzt tradirt er aus einer unbekanntenQuelle, die mohammedanischen Großen hätten den Glanz des Exilarchats beneidetund beschlossen, den Exilsfürsten auf seiner Fahrt zu erschlagen, und mit ihmdie Angesehenen des jüdischen Volkes. Der Chalife hätte zwar dem bedrohtenExilarchen Hilfe geschickt, konnte aber die Ermordung desselben nicht hindern.Man beschloß hierauf jüdischer Seits das Exilarchat eingehen zu lassen: 1218

882»' >12 Lp .11.1 1228 P281 Lp L11 L'2»1 181p 8'L'11 l8l11 722 '»18 182 2»82 (22)'»82 1>2181 111121' 8'»11 212p'»2 '2 12'2O11 212 P2I IIP Lp 12'p' 2121 8:211 2811.LP1 28» 18 l8"-'.11 12.11 222 8'»11 828 11Ip8 18-' 1821 1'2 P2»1 2»821 L'211'11P2I12 82 P8 012 212 P218 18 1'11 I881I Ll'1 12 118'»11 8228 12.28 II 182 8.82»'»21882»' 8 p 122» LI» 88 828. Da nun Jehuda, David's Sohn, eines natürlichenTodes starb, sein Enkel Chiskija auch im Mannesalter nicht mehr als Resch-Galuta fungirte, so kann diese Verfolgung nur Jehuda's Sohn und Chis-kija's Vater getroffen haben, und unter ihm ist wohl das Exilarchat erloschen.Die Reihenfolge der Exilsfürsten aus dem Bostanätschen Hause wäre demnachfolgendermaßen aufzustellen: l) Bostana'i (um 600660); 2) Sohn undEnkel anonym; 3) Chasdai (um 700730); 4) Salomo (730 bis 76l2).S) An an, der Stifter des Karäismus, und sein Bruder Chananja, Achu-nai? (7612 bis 770); 6) Sakkai' b. Achunai (770800); 7) Samuel?1800816); 8) David b. Jehuda sein Gegenexilarch Daniel (816840);9) Eine Lücke (840900); 10) Ukba (900918); N) David b. Sakkai

(920940); l2) Jehuda b. David 7 Monate; l3) Jehuda's Sohn (um

9->080). Sein Sohn Chiskija wurde als Schulhaupt erschlagen 1040, seinezwei Söhne entflohen nach Spanien, deren letzter Sproß, der Dichter ChijaJbn-Aldaudi, starb in Castilien 11S4 (nach Jbn-Daud).