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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Note 12.

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PPIP1 21l8 PIX X1'122W2 '82'1 Pli- '1128 2'x'2-l8 118 XN2 12 x8x '8-'l8 P1'112<. OoläbsrZ x. 37). Man geht wohl nicht fehl, wenn man das Sinken desExilarchats mit dem Erlag des Chalifen Almamun gerade in Folgender Streitig-keiten zwischen David b. Jehuda und seinem Rivalen in pragmatischen Zusammen-hang setzt. Weil der Exilarch nicht mehr von dem Chalifen als Primas derJuden anerkannt war, sank sein Ansehen, das nicht mehr auf Macht gestütztwar, und die Gaonen beeilten sich, ihre Rechte auf Kosten des Exilarchats aus-zudehnen. Der Streit zwischen David und Daniel ist daher als Wendepunktfür die Geschichte des Exilarchats anzusehen. Dieser Streit brach aus, nachAbulfarag Barhebräus, im Jahre 1136 8s1. 725. In Folge desselben wurdeder Gaon Abraham b. Scherira abgesetzt und Joseph b. Chija an seine Stelleernannt, nach Scherira. Von welchem der zwei mit einander rivalisirendenExilarchen diese Absetzung eines mystischen, frommen, aber nicht durch Gelehr-samkeit ausgezeichneten Mannes ausgegangen ist, darüber läßt uns Scherira imDunkeln. Auch wissen wir nicht, wodurch die Versöhnung der streitenden Parteien<1x02 io"v -,1081) herbeigeführt wurde. Nur aus einer andern Notiz ersehen wir,daß David über seinen Rivalen gesiegt hat, indem er im Jahre 1144 8sl. (833),also 8 Jahr nach dem Ausbrechen des Streites, noch Exilarch war und R' Isaakb. Chija zum Gaon von Pumbadita ernannte; Scherira: '12 -;oi' '1 1.12) i'iioiP12' '1 128 x'22 .111.1' 12 111 1'222 121 X"N 12 ,212' '1 182 l8p 1-212 (x»1 (p. 41).Was aus Daniel und seinen karäischen Anhängern geworden ist, wissen wir nicht.Um dieselbe Zeit fällt auch eine Streitigkeit in Sura, die Scherira nur dunkelandeutet: Nach "e-x 12 12'p' (dessen Gaonat nach der von mir corrigirten Tafel1135 38 8sl. also bis 827 dauerte) heißt es: pi'8p 12022 X2'8i xir:8-> p'111.

7) In dem Zeitraum von mehr als einem halben Jahrhundert nach Davidb. Jehuda wird kein einziger Exilarch namhaft gemacht*). Der erste Name, aufden wir stoßen, ist Ukba, einer der letzten Exilarchen, der von dem pum-baditanischen.Gaon Kohen-Zedek b. Joseph verfolgt, abgesetzt und ins Exilgetrieben wurde. Den Bericht über diesen Exilarchen und seinen Streit mitKohen-Zedek verdanken wir einem Zeitgenossen, Nathan b. Isaak, dem Babylonier,der um 95V von Babylonien ausgewandert sein muß, (vergl. Note 21, II.):

X 22 - 111 P 1 I 2 X 112 - X 2 P 1 P 1182 8p 1 X 12 - .122 ' 8>221 P 12 ' 12 P 12.1 )12 '1 12 X 12 -X 1P12 21 12 1'2'2 12'2" 2X1 1'11 212222 12p xi-2- 1121 222- 8222 1112- 2111 xp'iex8222- -2 X1-122IL2 Y21' 12 P12. Ich betone diese Zeitgenossenschaft und gewisser-maßen Augenzeugenschaft Nathan's (1x12- .122), um für seinen Bericht mehr-historische Glaubwürdigkeit zu vindiciren, wenn er im Widerspruch mit Scherirasteht, der ein jüngerer Berichterstatter war und die Vorgänge nicht aus Autopsiekannte. Der Widerspruch in Betreff Kohen-Zedek's Funktionsdauer, welche vonNathan auf 4V Jahre ausgedehnt, von Scherira aber genauer auf 19 Jahreangesetzt wird, von 1228 bis 1247 8s1. läßt sich zwar ausgleichen, indem mandas Zahlzeichen 2 für eine Corruptel statt 2 halten, und diese Zahl für einerunde nehmen kann. Allein es bestehen noch andere chronologische und faktischeWidersprüche zwischen Nathan's und Scherira's Bericht in Betreff der Vorgängewährend Kohen-Zedek's Gaonat.

Nathan tradirt nämlich Folgendes über den Streit zwischen dem ExilarchenAkba und dem Gaon Kohen-Zedek. Er sei ausgebrochen wegen der Einkünfte

*) Vgl. jedoch Frankels Monatsschrift Jhrg. 1883 S. 376: X22- ->i8x np8x -8'p8e>'X1 P2 1112'X P21X 22-2 X'2l8 222 P21 <880-89) "X- P2'i: 212X2'8x2

lVgl. auch Bet Talmud IV 339 (H)j