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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

wohl richtig sein mag, da auch Josua Kohen (Lrusst sta-Laasts.) die Aus-wanderung unter Karl dem Großen setzt. Dennoch kann der betreffendeExilarchensohn nicht dieser Zeit angehören. Der Bericht des Elsasar von Worms,auf dem Carmoly's Combination beruht, leidet ohnehin an Dunkelheiten. Wassoll dann der Ausdruck bedeuten: pii8 i '28 ix? Man hat daraus emendirenwollen: P 1.18 128 ! Aber dagegen spricht eine Notiz, die ich bald mittheilenwerde. Ferner ist die Nachricht, daß dieser Aaron oder Abu - Aaron das kabba-listische Geheimnitz der Gebete tradirt hätte, jedenfalls ein Anachronismus.Denn die alte Mystik kannte damals noch nicht solche Geheimnisse. In einerNotiz (aus einem alten Gebetbuche Dis. des 14. Lase, in der Lidliobstsgusirnxsrials Nr. 174) wird dieser R' Aaron, Sohn des Exilarchen Samuel,ebenfalls mit R' Mose aus Lucca in Verbindung gebracht, aber sie hat da eine vielreinere Gestalt. Die Stelle lautet (wie sie mir der verstorbene Ehrlich aus Pariscopirt hat): i'wcipi ' 2 ':: 8iix irc >2 i^mi 18221 ll' 2 '.i '1212 p 82 ix :iii8si82 L '21 . 1212 " 11288 8 >ii: 2 i ir>x 112 - n'lL'.i i'i (111821 iwi) 182 ix a'x "22 i'iv '2

ui i8 i'.iuo i'i ivioi 82ip lill.i '2'2 vm'nip mal p 8^122 122 1 p8.ii

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1212 ^ 2 ". 1,21 p'ir ii! 2222 N'LNN i> 8 i 22 8121 ^ 2 . Hier ist also nicht vonkabbalistischen Geheimnissen des Gebetes, sondern einfach von Gebetstücken dieRede, die R' Aaron tradirt und R' Mose in der Rheingegend eingeführt hat.Soll diese Notiz verbunden mit der im Rokeach, als historisch genommen werden,so würde der chronologische Punkt noch dunkler werden. Denn wenn dis Ein-wanderung der Kalonymiden von Lucca nach Mainz im Jahre 787 stattgefunden,so muß R' Aaron mehrere Jahre vorher ihr Lehrer gewesen sein, also minde-stens um 780. Sein Vater, der Exilarch Samuel, muh also damals nicht mehrfungirt haben, wenn man nicht annehmen will, daß der Vater selbst den Sohnins Exil geschickt hätte. Von 780 rückwärts bleibt aber kein Raum für dasExilarchat eines Samuel, denn für diese Zeit haben wir, nach Scherira's authen-tischem Berichte, den Exilarch Sakkat b. Achunai. Es bleiben also nur zweimögliche Fälle, entweder daß der Exilarch Samuel vor dem ananitischenSchisma und auch vor dem Exilarchen Salomo fungirt hat, was gar nichtangeht, oder er hat nach der Einwanderung der Kalonymiden, nach 787fungirt. Im letzten Falle ist entweder die Verbindung der Kalonymiden mit R'Aaron unhistorisch oder sie hat nicht in Lucca, sondern in Mainz statt-gesunden. Scherira nennt aber einen bedeutenden talmudischen Gelehrten Mar-Aaron, der im Jahre 814 bei Besetzung des pumbaditanischen Gaonats gegeneinen unbedeutenden, aber der Mystik ergebenen Mann zurückgesetzt wurde:12 .11.11 1'1211 111 8^1 12,2 1122 828 12 ->21'' '1 12 ('82'28 1 112) 1'1121111218 21^1 ' 1 ' 8x 1112 1'12 '22 y'ixi 1'21 '111 PI 1'2 28 8111 1 ' 2,2 111188,12'i:22 2'1'1 8": 11'^8 '18 1111 12181 1182 1,211 8212 1'OI 11.11 P81 r^l' '1 122

i'8'i (Scherira's Text habe ich hier nach den Andeutungen der beiden Recensionencorrigirt). Möglich nun, daß dieser Mar-Aaron wegen erfahrener Zurücksetzungaus Babylonien ausgewandert, wie R' Achat aus Schabcha ein halbes Jahr-hundert vorher, und nach Europa gekommen ist. Er mag in Mainz bei denKalonymiden nach 814 gelebt und gelehrt haben. Weil diese aber ihren Ursitzin Lucca hatten, mögen die Tradenten ihn dorthin, statt nach Mainz, versetzthaben. Aber dieser dunkle und verwickelte Punkt bedarf noch der Aufhellungdurch authentischere Notizen.