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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Note 12.

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P22- '22 P21 '2,2 8'22 1111 >82!18 12 12 '82» ^»V 812li-22 8'2'2 '82'21^> 12(l's k;i>8 122'2> zip P2 82t2 21 12S81 '8211221 '1112P1 8'2'21 '821 2P 812112 '1"1 P22'81

.21P21 °>»8 '821121 -). Wir haben hier also zwei feste Punkte, s) R' Malta fungirte1082 84 (771 73), und innerhalb dieser zwei Jahre drang er darauf, unterBetheiligung beider Lehrhäuser, den Usurpator Natronai abzusetzen; b) derExilarch Sakkai b. Achunat war bereits einige Jahre Exilarch, als Natronaiihn verdrängt hat. Mit dem Zusammenstellen von R' Malka's Tod (1V84) nndmit Natronai's Auswanderung nach Maghreb wollte Scherira vielleicht andeuten,daß beide Facta in demselben Jahre stattgefunden haben. Nehmen wir an, daßder Streit um das Exilarchat 77273 entstand. Dieeinige Jahre" (722- >22),welche Scherira Sakkai vor dem Streit fungiren läßs, fallen demnach mindestensinnerhalb 77073. Folglich hat der Exilarch, welcher an Anan's Stelle trat,sei es Chananja oder Achunät, Sakka'i's Vater, höchstens fungirt zwischen762 70. Der Streit um das Exilarchat scheint übrigens keinen schisma-tischen Hintergrund gehabt zu haben. Denn Natronai b. Chabibai wird ander-weitig als Talmudanhänger und Jünger R' Jehuda't's namhaft gemacht (karässS. 28 s): '8121 '1 12 1'2,2 '21' 111 12 812'12 2-'1 P82 '8111' '1 1128 8l',2 1111"82'21 12 '821122 '1 121. Der Ausdruck 1'2,2 21' bedeutet bei Scherira undüberhaupt in der gaonäischen Schulsprache eine dem Schulhaupte gegenüber unter-geordnete Stellung einnehmen. Die BezeichnungNatronai ging nach Magreb",will sagen, er wurde aus Irak verbannt, wie wir es bei dem Exilarchen Ukba finden.

5) Während wir aus den vier Jahrzehnten von 733773 die Namen vondrei Exilarchen kennen: Salomo, Chananja und Sakkai b. Achunat, sind wirbezüglich ihrer Nachfolger in den folgenden vier Jahrzehnten ganz im Dunkeln").Scherira berichtet zivar, daß ein Exilarch im Jahre 1097 786 das pum-baditanische Schulhaupt Chaninai abgesetzt hat: 12 8212 '8221 12 112 i'ii2i(r- 122-2) 8'2-2 1-12P1 2'p 1222 21128 12. Aber wer dainals Exilarch war, läßtsich nicht Nachweisen. Möglich, daß es noch Sakkai war, der noch dainals fun-girt haben konnte. Carmoly vermuthet, daß es der Exilarch Samuel war,von dem wir aber nur eins höchst dunkle Kunde haben. Ein Kabbalist giebtnämlich an, ein N' Aaron, Sohn des Exilnrchen Samuel, der aus Babylonienwegen eines unbekannten Vorfalls auswandern mußte, habe die Ge-heimnisse des Gebetes dem R' Mose Saken mitgetheilt, welchen Kaiser Karlvon Lucca mit Andern nach Mainz versetzt hat (Eleasar von Worins ü-okssoliNs. mitgetheilt in Narrst 1s Lüroelmasli): 1821 nisii p,pi 110 2-1-211 112,212'.L'2 i-222 bp 12-8 8'221 8 1 2 2- 2 2- 122 P118 1'28 1p 212 21 11112118 1'P2 8'1122li> P182 821 P182 121 P2 1 b' s> -;1P111 1'12- 12P2PI '221 811 8'1122li-2 8r'2- P2811 1'1 1'1 12'2 '1 18 8P2 221 8,2lb 122-2'22'2-111 8'112212 P182 12p 1 81,2 1^21 28'21 2'212'1 ll'2>28 1821 212'2l)p

8222 22. Die Zeit dieser Auswanderung von Lucca nach Mainz setzt Carmoly(nach einem Machsor Ms.) ins Jahr 719 der Tempelzerstörung, d. h. 787, ivas

Ich habe die richtige Lesart aus den zivei Texten des ScheriraischenSendschreibens wiederhergestellt. Die Schulam'sche Edition ist hier correcter,nur hat sie -82'2» 12 '821122 statt -82-21. Diese Lesart -82'2i ist aber ausdem Passus in iksräss gesichert.

') Vgl. Ooronsl ;i2 121, 152, 154: 1122 -221 2122- 8111 >82-21 12 8-2-2 '821122.2121 P2 8l2- 1121,11 18

") Vgl. jedoch Lssxonssn äsr Osonirn. Harlrsv^ 389: 2»i '8121;811',22 2'111 2'1'2l1 i-21 1-22 1 82 211 1'12 ;12 812li 2"1 '821122 111121 1'12 81»b2sVgl. auch Hst llslmnä IV 339 H.j.

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