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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

authentischen Quelle, deren Worte, genau abgewogen, manchen Jrrthum berich-tigen können, welcher sich durch secundäre und tertiäre Quellen in die jüdischeGeschichte eingeschlichen hat. Die Hauptquells ist R' Hat in einem Rechtsgut-achten (Issoinidot daoiiiiii 8e1ia.a.rs 2säslc p>. 3 a, Nr. 17). Sie erzählt:Der zweite Chalife Omar gab die Tochter des Perserkönigs Chosru oderKesra dem Exilarchen Bostanai als Sclavin; dieser heirathete sie und zeugtemit ihr einen Sohn, welchen die Söhne von anderen Frauen als Sclaven be-handeln wollten: (-2212 l.) - 22:2 22 i, 22 ->L- bp 82 L- -8:-:n ( 22 ) 8122 8vi7: w -2 - 8:221212VP1 NM 10 22 b '1 2:222 78P2L-- q7l2 (2822 l.) 0820 12 22p 2 - 22 -: 222-2 212 172812 12p 2221L-2 NM 872 .222 1228L- 122 w- 2222 212-L-1 -222 Ipbnv 122127 1'28 1-7PL--I 8V2 ,2'22 2222- 822b 2122-2- 222- 8222 818-2 -81-12 '2 2V 2221 1-282 2122-2- 1'2P122222 -b 12>21 212 8-L-: -812212 , 2282 - 122 . Zunächst ist hier deutlich gegeben, daßdie Sclavin oder richtiger Gefangene die Tochter Chosru's war, undnicht die Tochter des letzten Sassanidenkönigs Jesdigerd II. Bestätigt wirddie Nachricht zum Theil durch Abulfarag Barhebräus, welcher erzählt: DieTöchter des Chosru, welche als Gefangene bei Omar waren, haben ihn voreinem persischen General gewarnt: ppim -12 12-22 8-22 80 - 22-22 12022 1-2 2 - 2:2ivpb (^.sssraanl didliotdsos, orisutal. 1 III. xaro 1 x. 422). In der Thatkann es nur eine von Chosru's Töchtern gewesen sein; denn Jesdigerd warnach einigen Annalisten noch im Knabenalter, als er auf den Thron gesetztwurde (632 oder 634), nach Andern höchstens als ein Sechzehnjähriger. Erkonnte also keine mannbaren Töchter gehabt haben, als seine Hauptstadt in dieHände der Mohammedaner fiel (637). Damit fällt Abraham Jbn-Daud'sAngabe als ungenau weg, die da lautet, daß Omar Jesdigerd's Tochter demBostanai gegeben habe: 72- 1-0021 1-22 12 b.n 1 022 nirb.v nipp: 28-228 p 22 p - 2-2 -221 b: 2-82 - 8:2212 '27 22221 - N 2 INN b 8 p 2 L-- 172 22 P 1 - 22-2 22 S ib -2 22221 -. Der ganzunzuverlässige Theophanes giebt zwar an, dis Mohammedaner hätten des letztenPerserkönigs Tochter in Gefangenschaft geführt, aber um seiner Unzuverlässig-keit das Siegel aufzudrücken, nennt er diesen König Hormisdas: Ol ü-

M^aloirkr>a»r -ra? rvö "0^>^laüvv Ai-/«rtp «? (OstroiiOArapliia.I. x. 522).

Auf der andern Seite sehen wir aus R' Hai's Tradition, mit welcherAbraham Jbn-Daud übereinstimmt, daß Omar die gefangene KönigstochterBostanai geschenkt hat. Damit fällt die Angabe in dem Sagenbüchlein Ge-schichte des Hauses David (212 r>-2 22-^2 Amsterdam 1753 , ausgezogen in Heil-perin's 8scisr Iig.-Oorot. S. 37) als unhistorisch, daß namentlich Ali, dervierte Chalife, aus Verehrung für Bostana'l ihm die Königstochter geschenkthabe: .22-82 .22.82 ib.2 22 (-8:2227) ib . . . 2782-28 12 -bp 12:1. Auch Jbn-Jachjahat, wahrscheinlich aus derselben Quelle, die falsche Angabe, daß Ali sichfreundlich gegen Bostanai erwiesen habe: -8:12012 2182 222 -bp 82p:.i bnpvw- ib.2122s i7v 22 22-87 ib 12:1. Uebrigens, wenn auch das ganze Büchlein vom HauseDavid's einen sagenhaften Charakter hat, so mag es doch manchen historischenZug enthalten. Er beruft sich auch namentlich in der letzten Partie aufDenk-würdigkeiten vom Hause David's" (212 2-27 21:12212 iro oder 212 2-2 -222). DieSage von dem Traume eines Perserkönigs, daß er in einem Lustgarten (Bostan)sämmtliche Bäume bis auf ein kleines Reis umgehauen, von der Deutungdieses Traumes und von dem Namen Bostanai (1.222 82p:.i 1:2 22- b>- -8:222),scheint schon im neunten Jahrhundert in Schwang gewesen zu sein, da derVerfasser des 8sä.sr Ols-iii 8utts. diese Sage benutzt hat und sie ungeschicktauf den Exilarchen Mar-Sutra übertragen hat (vergl. Note 1). Auch den