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Geschlechts G'ofna stammen läßt, d. h. von der Ghassanidenlinie. Wir brauchenauch hier nur in pn„, d. h. Abu-G'obaila in Jbn-G'abala
zu emendiren.
5) Wir haben um so eher bei der Unterjochung der jathribensischen Judendurch einen auswärtigen Häuptling an Harith Jbn G'abala oder HarithJbn-Abu-Schammir zu denken, als einer der ältesten arabischen AnnalistenJbn-Kutaiba tradirt, daß ebenderselbe in Arabien war, die Judenvon Chaibar besiegte, ihre Frauen und Kinder in Gefangenschaft führte,später sie aber zurückschickte: n.-ch.-m 12 'oo°> ir'n - 022 ° -on ^
01 p »2 ip- s.ipnr.i (Ibn-Hutaists. sä. IVüstsnIslä x. 314). DerselbeHarith hat auch den jüdischen Dichter auf dessen Burg Ablat belagert. Erhatte also die Juden auf der arabischen Halbinsel bekriegt. Es ist also ziemlichgewiß, daß er es war, den Malik gegen die Juden von Jathrib zu Hilfe ge-rufen hat.
Durch diese Annahme ist die Chronologie dieses Factums gesichert. Denndie Blüthezeit dieses arabischen Häuptlings mit dem Königstitel ist durch diebyzantinischen Schriftsteller ziemlich gesichert. Oaussin äs I?sresval setzt ihnzwischen 529 — 70 (a. a. O. II. 233). Vom Jahre 531 wissen wir, daß er,nach Procop's Bericht in Belisar's Heer im Kriege gegen die Perser betheiligtwar und zur Niederlage derselben bei Kallinikus beigetragen hat. Wenn er esalso war, der Malik gegen die jüdischen Stämme zu Hilfe gerufen hat, so kanndieses im Jahre 530 geschehen sein, mithin gleichzeitig mit dem Unter-gang des jüdisch-himjaritischen Reiches. Wenn wir in der Gleich-zeitigkeit der Facta, des Unterganges des jüdischen Reiches von Himjara undder Unterjochung der jüdischen Stämme Nadhir und Kuraiza, einen pragma-tischen Zusammenhang vermuthen können, so wird diese Vermuthung durch eineTradition bestätigt. Das Utast al-XAtrani tradirt, Malik Jbn-Aglanhabe den jüdischen Fürsten Alghitjun getödtet (bei Os-ussirr äs t?srssvsldas. II. 654). Derselbe beweist auch aus dem Narilr Larnioi, daß Alghit-jun (p'.-v^.--) nicht Eigenname, sondern Titel war für die Juden inJathrib. Nowairi tradirt, daß der Ghitjun ein Verwandter und Repräsentantdes Königs von Himjara war. Seit Tobba Abu-Kariba, wenn nicht schonfrüher, war Jathrib von Himjara abhängig. Man kann sich also denken, daßdis judaisirten Könige von Himjara, namentlich Dhu-Nowas, einen Judenzum Fürsten über Jathrib gesetzt hat, zumal die jüdischen Stämme die Ober-hand daselbst hatten. Wenn Malik den Ghitjun oder jüdischen Statthaltergetödtet hat, so hat er damit die Unabhängigkeit Jathribs von Himjara aus-gesprochen, und dieses kann erst nach dem Tode des Dhu-Nowas oderin Folge dessen geschehen sein. Der Untergang des jüdisch-himjaritischenReiches hatte demnach die Schwächung der jüdischen Stämme in Jathrib inGefolge, >guoä srab äsraonsbranäurn.
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Der Gritarch Kostnna'i und die persische Königstochter.
Die interessante Nachricht, daß Bostanät, der Begründer einer neuenZExilarchenlinie, eins persische Königstochter in der Ehe hatte, stammt aus einer
Z Ueber die früheren Exilarchen vgl. Lsvus äss Lt. s. VIII 122; KobakJeschurnn VIII 77.