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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Note 10.

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Abdu lmuttalib, Abdallah, Mohammed. Hier stehen mir auf festemchronologischen Boden. Os Osrosvsl selbst, der das späte Datum von derEinführung des Judenthums in Himjara bestreitet, setzt nach Vergleichung derarabischen Genealogien die Heirath von Hischam und Salma 495 (Uistoirs äss^rsdss 1. I. x. 259). Also um diese Zeit lebte Salma's ersterGatte Ochaichah und mit ihm der Proselyten-König Tobba. DieFrage kann nur sein, ob die Belagerung Jathribs vor oder nach Salma'sScheidung von Ochaichah stattfand, je nachdem würde das fragliche Factum voroder nach 495 anzusetzen sein').

3) Tabari (bei äs 8ss^), einer der ältesten arabischen Geschichtsschreiber,giebt diesem Tobba drei Söhne: Hassan, Amru und Zorah oder Zerah.Den letzten identificirt er mit dem letzten jüdisch-himjaritischen Könige Dhu-Nowas. Wenn also Tobba's Sohn bereits im Jahre 621 König war (weiterunten), so kann doch sein Vater unmöglich um zwei Jahrhunderte früher gelebthaben, sondern höchstens einige Jahrzehnte. Maßudi, der zuverlässigste arabischeGeschichtsschreiber, stimmt damit zum Theil überein, er weicht nur darin vonTabari ab, daß er Dhu-Nowas als Sohn Zorah's, also als EnkelTobba's darstellt; vxpsis pon zo "npm p onu rr (bei Schaltens Uistoris äootsui-äsrura). Tobba der Jüngere ist aber ebender zum Judenthum übergetretene.Auf die anderen minder schlagenden und weitläufigen Beweise, die Perron auf-stellt, kann hier nicht eingegangen werden. Man kann aber noch andere Beweisehinzufügen.

4) Der Philosoph Abu - Ali Jbn - Miskawaih setzte diesen Tobba in disZeit des persischen Königs Caoad, über dessen Heer er einen Sieg davon trug:

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') Os Osresvsl kann die Augen vor diesem gewichtigen Beweise nichtverschließen. Er selbst setzt dis Belagerung Jathribs von einem Könige Abu-Kariba ums Ende des 5. Jahrhunderts. Nur reißt er diese Begebenheit außerZusammenhang mit der Bekehrung des Königs zum Judenthum, d. h. außerdem Pragmatismus, welche sämmtlich arabische Quellen über diese Zeit haben.Auch ist er schwankend, ob dieser Abu-Kariba identisch ist mit dem ProselytenTobba. Seine Wolte sind: (a. a. O. II. 654); O'Vidoü-ILsrids (qui sntrs-xiit I'sxxsäition sontrs IstUril)) stsit-il un roi äs Ifswsn? O'sst uns«gusstion, «gu'il wisst iwpossibls äs rssouärs. Laut es c^u'il ras xars.itsoastsnt, o'sst <gus Iss ästsils c^us ss vsls sxpossr sxxsrtismrsnt ü 1s tliräu siiugaisins slsols s 1'sn 495 suvirsn, l>isn i^us 1s lsLsnäs srslrsä'oügs Iss tirs Iss lis svso Ointroäuvtioiiäugu.äsisiirsäslrsIss ^srasn. Aber nicht blos diese Legende, d. h. das Litsi) s1-.4Alisai,sondern auch Tabari und Andere verbinden die Belagerung Jathrib's mit demProselytenthum Tobba Abu-Kariba's. Um nicht von diesem Beweise erdrücktzu werden, muß äs Osrssvsl zu einer ganz grundlose» Unterscheidung Zufluchtnehmen, äs srois, bemerkt er (I S. 92, Note 1), «gu'il ^ g, su äsuxsntrsxrisss torrasss oorrtrs IstUrib xsr äss rois äitlsrsnts, st s uaIsnA ratsrvslls 1'u.ns äs l'sutrs. Oss lristorlsns suront sontonäu Issästsils äss äsux sisZss. Aber das heißt nicht Kritik üben, wenn man sichmit sämmtlichen Gewährsmännern in Widerspruch setzt. Alle diese wissen nurvon einer einzigen Expedition gegen Jathrib, und diese lassen sie von einemhimjaritischen Könige Tobba Abu-Kariba unternehmen. Daher ist es auch falsch,was dieser Geschichtsforscher (II. S. 653) darüber aufstellt. Osut-strs s'sZit-il ä'nu xiinos ^.bou-Osrlli äont xsrls Oroooxs sous 1s uoraKurz, äs Osrosvsl verfährt bei diesem Punkte sehr unkritisch.