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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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365
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Note 10.

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viele JSraeliten nach Spanien verbannt hat: nn wan onweon na

n' 2 roni> (.nn.in an rinri naa.a a'nai) bniL". Die eingeklammerten Worts sindwohl als Zusatz eines spanischen Copisten zu betrachten, der dadurch die Ab-stammung jüdisch - spanischer Familien vom Hause David's begründen wollteivergl. darüber Rapoport Drsekr Llillin S. ISO ff.). Aus kirchengeschichtlichenNotizen erfahren wir, daß zur Zeit des illiberitanischen Concils (vor 320)Juden in Südspanien schon vorhanden waren und Einfluß auf die christlicheBevölkerung übten, so daß das Concil sich veranlaßt sah, zu warnen: xrotss-sorss (tsrrss) non xatsanbur Irnetms snos gnos s, Qso xsroixiund, eurnKrs.bis.rum sstlous s äuässis kzsusäiei. lieber den frühen Aufenthaltder Juden in Gallien haben wir keine Spur. Denn der Bericht, daß N' Akibain unz war: mod.iLn -epp n a.vn, darf nicht als das eigentliche Gallien,

sondern als Gallien in Kleinasien gefaßt werden, wie Fürst im Orient richtigverstanden hat.

10 .

Das jndisch-himsaritische Deich, die Tobva und die Kriegedes Disn-Uon»a».

I.

Als zuerst aus einigen dürren historischen Notizen das Factum aufgestelltwurde, in Südarabien haben jüdische Könige geherrscht, klang es den beschränktenNationalisten des vorigen Jahrhunderts wie ein Ammenmärchen, das kaum dieMühe der Erforschung lohnt. Durch den unermüdlichen Orientalisten Pocockgewann das Factum mehr historische Consistenz, aber es zerrann wieder inder Lust chronologischer Unbestimmtheit. Pocock versetzte nämlich die Bekehrungdes jüdisch-himjaritischen Königs, auf eine schlechte arabische Quelle ver-trauend sieben Jahrhunderte vor Mohammed, also um 13080 der vorchristl.Zeit, etwa in die Epoche der Hasmonäer. Der geniale Sylvestre de Sacy,der Begründer einer wissenschaftlichen Richtung in der arabischen Literatur-geschichte, hat in seiner gelehrten Abhandlung: msmoirs snr äivsrs svsusmsutscts k'kiistoirs äss Grades avant LIskaomsb (msmoirs äs 1'sosäämis ässmsoripticms 1. 48 x. 484703) mehr Licht über dieses interessante Factumverbreitet, reiche Quellen dafür zugänglich gemacht und es dem historischen Ge-sichtskreise näher gerückt. De Sacy hat von den sieben Jahrhunderten dreieliminirt und die Begebenheit um 220 238 der christl. Zeit versetzt, in dieZeit des Sturzes des Partherreiches. Aber auch dieses chronologische Datumist viel zu hoch angesetzt. Denn dann müßte das jüdisch-himjaritische Reich biszu dessen Untergang unter dem letzten König Dhu-Nowas (beiläufig im Anfangdes 0. Jahrhunderts) drei Jahrhunderterte bestanden haben. Aber dannmüßten wir mehr Nachrichten in den jüdischen Quellen darüber haben. Nochauffallender als jene Schwierigkeit, die man darin gesunden hat, daß Josephusnichts von diesem Reiche zu erzählen weiß, wenn es zur Hasmonäerzeit bestandenhaben sollte, wäre es, warum die talmudischen Nachrichten Stillschweigen darüberbeobachten! So ganz ohne Verkehr standen die babylonischen Juden mit derarabischen Welt keinesweges. Der Talmud weiß Manches von den Arabernunter dem Namen ( -- Stamm Tai) zu erzählen, sogar von ihren

Festeszeiten, daß sie nicht fixirt sind. R' Levi, ein Jünger R. Jochanans