Note 7.
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gleich andern Häretiken, die Fähigkeit, unter einander Zeugniß abzulegen, zu-spricht: Inbsr ss arrbsui tinsrsbicis, vsllnäasis, udi litiAnirärmi sxisti-ws.vsrinb, coricsctimns tosäus psrmixtuw, sb äiAnos litiAntoritiiisstiarn tsstss inbrsäuci, sxcsptis sciticst irisMvs vsi Mnnicliaicristnor — vsi pg.AS.ns. snpsrstibio ästinst, 8grngribis niliito rninns. —8sä iris «guiäsin, i. s., Nnnicligsis — st pgAgnis nsc non 8a.mgri.bis —ornns bsstimoninm, sicnb st alias IsZibirngs conssrvgbionss, ssncimns ssssinbsräicbnm. Die Samaritaner wurden im byzantinischen Reiche noch schlimmerbehandelt, als die Juden, weil sie als Apostaten vom Christenthum galten.
7.
Die justinianische UovrUe über das Uoriesen dev heiligen Schriftin den Syttagogen.
Die Novelle 116 nkp« 'L/bg-rtwr, erlassen an den prget'scbns xrgsborio^.rsodinäns in den Iden des Februar 553, welche für die innern Verhältnisseder Juden des byzantinischen Reiches so wichtig ist, hat vielfache Mißdeutungenerfahren. Klarer kann kein Erlaß abgefaßt sein, als diese breite, sich in Wieder-holungen ergehende Novelle, und doch behauptet Zunz (Gottesdienst!. VorträgeS. 10) „sie verbreite mehr Dunkelheit als Licht über den Punkt, ob die griechischeUebersetzung in den Synagogen gelesen wurde." Vergl. die verschiedenen An-sichten darüber Zeitung des Judenthums Jahrg. 1841, S. 171 und Frankel,Vorstudien zur Septuaginta S. 58. Das Mißverständniß der Hauptsache beruhtauf einer falschen Lesart der alten lateinischen Version. So lange man der Lesartfolgte: gnoti gniäs-m (Inägsornm) sotnm Ugdsntss Iisbrgicgrn vocsmst ipss. ubi in sgcrornm tidrornm Iscbions volnnb, n s s Ars.sos.rii trgäsrsäiAngnbur, konnte man keinen rechten Sinn darin finden. Durch die Wieder-herstellung des ursprünglichen griechischen Textes dieser Novelle (in Kriegelscorpus guris 1. III. p. 640 ff.) tritt das richtige Sachverhältniß ans Licht,und man gewinnt dadurch einen Einblick in die Bestrebungen der Juden undin die Tendenzen des judenfeindlichen Kaisers. Der Streitpunkt, welcher vorden Kaiser gebracht wurde und dieses Edikt veranlaßt hat, war folgender. EinePartei in einer griechischredenden jüdischen Gemeinde wollte eine Neuerung ent-führen; sie wollte neben der Vorlesung derPerikope des hebräischenTextes auch noch die griechische Uebersetzung derselben aus einervorhandenen Version vorgelesen wissen. Dagegen waren aber die Frommen,namentlich die Vertreter des Judenthums, dieLehi er und Prediger ganz entschieden^sie bestanden darauf, daß das Hebräische ganz allein vorgelesen werde.Das sagen unzweideutig die Worte der Einleitung aus (nach der wiederhergestellten
WS ol (rwv 'Itti'poclwr) /kOvys riss
»t bk (falsche Leseart vi-üt) ryv kl/.i/illüa «i-aäo-r. Der
Gegensatz von k/Sy«ty Pwr?) und klli/rlü» spricht klar
genug den Streitpunkt aus: auf der einen Seite lediglich Norlesen des hebräischenOriginals, und auf des anderen Seite das Hinzuziehen einer griechischenUebersetzung. Von einem chaldäischen Targum ist hier durchaus keine Rede. —Aus der in dieser Novelle wiederholentlich gebrauchten Fassung: Das „Griechische