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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
Entstehung
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357
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Ein Jahrhundert spater hatte Liberias noch dieselbe Bedeutung; denn derMönch vom Berge Sinai, der zum Judenthume übergehen wollte, begab sich814 über Noara nach Liberias, um dort sein jüdisches Bekenntnis! abzulegen:ch'uib in rnonts Lina inoiraolins sb in sslluls. rnnltos vixit annos. Vläft

tnrdarn axosbolornrn st nrart^rnin. äsnsissiinis tsnsdris-a. pnrts

opposita Äosvna, proq>Irsts.s st ornnsin popnlurn,jnäs.snrn sxlsnäiäa Inasoonspivnos. In t?a1nsstinain xsrvsnit rsots-gus oontsnäit in Xoa-rs. stI^ibvacisrn (i. llidsr^acisrn), ärräs-sornln, nsssxit nxorsrn, prc>-

pugnator ts-stns snäs-toas snpsrstitionis, änäasi snin sssnnänrn vooantXbrakarn (^.ntioslrii Iroinilia 84 in rnnxiina didliotlrsoa xatrnnr. I^nZä.1. XII. x. 265). Von den Juden in Cäsarea und Neapolis (Sichem) sprechenMalalas nnd Theophanes, von denen in Nazaret der schon genannte Jbn-Batrik,so wie auch von denen in Galiläa im Anfang des 7. Jahrhunderts: nin'bn

nchn N 2 I bIbn (das. II 213, 241). In Jerusalem

selbst scheinen aber keine Juden gewohnt zu haben; denn Jbn-Batrik spricht nurvon Juden um Jerusalem: vipvbn rro bin '"sin -n.-nbn (242, zweimal). Dasist Alles, waS man von dem Aufenthalt der Juden in Palästina aus dem sechstenund siebenten Jahrhundert weiß.

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Die angebliche kriegerische Kemsgnng der Juden Palästina sunter Instinian.

Der byzantinische Chronograph Theophanes referirt, die Juden hätten imAnsang der Regierung Justinian's gemeinschaftlich mit den Samaritanern einenAufstand gemacht, die Christen todtgeschlagen und sich einen König von sama-ritanischer Abkunft gewählt, mit Namen Julian. Diesen Bericht haben mancheHistoriker ohne Kritik nachgeschrieben und dann hinzugefügt: Als der Ausstandder Juden und Samaritaner gedämpft war, wären jüdische und samaritanischeFlüchtlinge nach Persien gekommen nnd hätten de» persischen König überredet,keinen Frieden mit dein Kaiser zu schließen, weil sie ihm eine ganze Armee vonJuden und Samaritanern zur Hilfe stellen wollten. Diese Angabe entbehrtaber jeder geschichtlichen Basis und beruht auf einem Mißverständnisse, das sichTheophanes hat zu Schulden kommen lassen. Die Hauptquellen über den Auf-stand in Palästina, der Biograph des Abtes St. Saba, Cyrill von Skythopolis(in CotelerS rnonurnsnta soolssias Arasvns I?. III. o. 70, S. 239) und Procop,beide Zeitgenossen Justinian's, erzählen lediglich von dem Aufstand der Sama-ritaner gegen die byzantinischen Römer und erwähnen der Juden dabei mitkeinen: Worte (vergl. t?rooopins krstoris. aroana. s. II). Selbst das ChroniconPaschale berichtet nur von dem Aufstande der Samaritaner: ronr», r,2

Bonn x. 619).

Der Jrrthum entstand aus einer unverständlichen Konstruktion des Chrono-graphen Malalas von syrischer Abkunft. Dieser barbarische Byzantiner, dessenGriechisch das unbeholfene Syrisch durchscheinen läßt, leitet den Aufstand derSamaritaner mit den Worten ein (OIironoArapIria x. 445): St 'loni-ft,,