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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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349
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Note 2. 349

so kann sich die Saburäerepoche nicht bis 688 oder gar bis über 804 hinauserstreckt haben.

Auch aus einer anderweitigen Nachricht Scherira's folgt, daß in derzweiten Hälfte des siebenten Jahrhunderts die Saburäer-Diadoche bereits vor-über war. In der Responsen-Sammlung (Loftaars 2 säslr S 56 Nr.)giebt Scherira an, daß die Anordnung, daß auch die Ehefrau auf Scheidungantragen dürfe, in der nachsaburäischen Zeit von R' Nabah und Mar-Hunateingeführt worden sei und zwar ungefähr drei Jahrhunderte vor seiner Zeit:P22 P28 inV'i, ll'uo 218211 212812 8N22" 21122- ll'1222 1N2V2 '^2120 ;122 '22.112P2121 222128 ;2p an,2 'nun (na -21 l.) 22 22 non 'n nr> '2'2 ii'pn ;.2'8p22NNI'I 212- 21N2 2-82-2 01',n P1212-2 IM NNW, P2-121. Nun weiß man zwar nichtganz genau, wie man diese drei Jahrhunderte zurückdatiren soll, da diesesScheriraische Gutachten innerhalb der dreißigjährigen Funktionszeit Scherira's(968 998 ) geschrieben sein kann. Auch sind die Funktionsjahre R' Rabah'sund Hunat's nicht nach Jahren *) bestimmt. Aber ungefähr ermitteln lassen siesich. R' Rabah war R' Jsaak's Nachfolger. Dieser war wiederum ein Zeit-genosse des Chalifen Ali Abu-Taleb, dem er in Firuz-Schabur (Anbar) zurHuldigung entgegenging, wn 22-222- 2p 212^2- 112-22 2-22- 1121 p22- -2 221

22N2 22 1-22X1 NID' ll'ID 2202 'hp ls-2p1 1'ID NU 8-2P21 12X2P8 P22' '2 212 X2'1 28X12

-X112 22 22 U2122 ,2',2 1'2'21 2nhui> 22 228 1'2'2 -,1P22-. Ali regierte, vom TodeOthmans gerechnet, Juni 656 bis Januar 66l. In Anbar war er im Mai657 (vergl. Weil, Chalifen II. 218 ). Da Isaak Ali's Zeitgenosse war, so fun-girten Mar-Rabah und Hunat etwas später. Der Vers, des Jttur oder seineQuelle setzt sie fälschlich um 962 8 s 1 . 65 l (vergl. weiter). Nehmen wirdas Jahr 670 an. Es folgt also daraus, daß diese zwei Personen bereits zuder nachsaburäischen Zeit gerechnet wurden: M2122 P22 -221.

Halten wir an dem in 8säsr Nanatru entschieden ausgesprochenen Satzefest: R' Giza und R' Simuna waren die letzten Saburäer, so muhnoch ein Punkt bei R. Scherira berichtigt werden. Scherira zählt nämlichR' Rabat aus Rob ebenfalls zu den Saburäern. Aber er setzt ihn einmalvor das Paar Giza-Simuna, und das andere Mal nach. Der Widerspruchrührt aber von dem Zweifel her, der über R' Rabäl's Stellung herrschte. Zwei-mal bemerkt Scherira bei der Nennung seines Namens: man sagt N' Rabatsei Gaon gewesen: 212 p.112 pi-ixi. Dieser Satz will etwa nicht bedeuten, ersei nach Einigen der erste Gaon gewesen; denn Scherira nennt auch R' Joss,der noch mit einem Fuße in der Amoräerzeit stand und ein Zeitgenosse Rabina'swar, einen Gaon pn2-n22 zixi -or '2 2'222-ui. Der Titel Gaon ist hier alsonicht ä 1 s, riZusur zu nehmen, sondern Scherira bezeichnet damit einfach einSchulhaupt. Er spricht aus der Anschauungsweise seiner Zeit heraus, wodie Bezeichnungen pxi und n,22222 2--2 identisch waren. Auch Nathan der Ba-bylonier (älter als Scherira) nennt die unmittelbar nachamoräischen Autori-täten Gaonen und will damit bloß Schulhäupter bezeichnen (bei Jochasin):;ixl .182 ,212'2" 2 '2V 12XV1 '21' '2 2VD12-21 2128,22 2,221 1'2'22- '21' '2 18,21.Bon R' Rabat will Scherira demnach nichts weiter referiren, als: Einigemeinen, er sei Schulhaupt gewesen. Aber er wußte nicht in welcher Metibtaer als solches sungirt hat, ob in Sura oder Pumbadita. War R' RabatSchulhaupt, so muh er nach R' Giza oder Simuna sungirt haben, da derletzte unmittelbar auf R. Joss gefolgt und der erstere sein Zeitgenosse war.

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9 sVergl. Brüll, Jahrbücher 11 110 , 112 (H.,s