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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

War er nicht Schulhaupt, so kann er ihnen vorangegangen sein. DaherScherira's Schwanken in Bezug auf R' Rabat. Für uns genügt der Satz:R' Giza und R' Simuna waren die letzten Saburäer; R' Rabat, der ebenfallszum Saburäerkreise gehört, kann also nicht später gelebt haben. R' Simuna,als Nachfolger R. Josö's fungirte demnach um 52 V 550 , wenn wir seineFunktionsdauer noch so sehr ausdehnen. Woher Abraham Jbn-Daud die Notizhat, daß R' Simuna nur bis 4300 narrnäi 540 sungirt hat, weih ich nicht,vielleicht bloß annäherungsweise: '2- owia -i 1:2- ix a:i2'o 21 i'm. Sein zeit-genössischer College R' Giza ist vielleicht identisch mit dem von Lsäsr Olarn8 utta. erwähnten, der in Folge der Katastrophe unter Mar-Sutra I ausge-wandert ist und sich am Flusse Zab niedergelassen hat: piwui nn n,-: -i 12:nar 1.1:2 211 mi'i: 21 12 i'2i. Den Untergang Mar-Sutra's haben wiroben um 518 angesetzt. Dis Verfolgung dauerte drei Jahre, so kann demnachR' Giza um 520 das Rektorat von Sura übernommen haben. Die ganzeDauer der Saburäerepoche beträgt also nicht mehr als ein halbes Jahr-hundert, d. h. ein volles Menschenalter. Der Anfang ist der Tod Rabina's( 500 ) und der Endpunkt der Tod R' Giza's und R. Simuna's ( 550 ). DieLetzteren waren sicherlich noch Jünger Rabina's. Daher berichtet auch Scherira,daß die meisten Saburäer in kurzer Zeit starben. i2'22> 'N1120 1:211 »2111

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Bildeten die Saburäer lediglich einen zeitgenössischen Kreis von Epigonender Amoräer, so ist die Richtung ihrer Thütigkeit hiermit gegeben; sie kannkeine ganz neue, sondern nur eine ergänzende und abschließende gewesen sein.Die Saburäer haben den Talmud in der Gestalt, wie er uns vor-liegt, endgültig abgeschlossen und niedergeschrieben. Das gehtunzweideutig aus dem Berichte in 8 säsr 1 a.ns.kiri hervor, wie Luzzatto esmit Recht verstanden hat: 21I2 21x12 u'isi nii 12-211 nii M1122 P21 2.1'inm11122 "1:1 12 12- 'piv i:pi (S. 189 ). Uebereinstimmend berichtet Scherira,die Saburäer haben alles Zweifelhafte im Talmud erklärt und ergänzt undmanche Ergänzungen zum Talmud hinzugefügt: 112-12 2mpi H.i 1,11 12 82(mi:22 1:21) und weiter: min '11 -21' 11 '211: '12 p:m ^12:2 1x2p '120 1221pi'ii2i 1:211. Er tradirt auch nach alter Ueberlieferung, daß die Sa-buräer den talmudischen Eingang zum ersten Abschnitt von Liääuseliin hinzu-gefügt hätten: :'i'2 21 v:2 ->022 :ix I'^x: 12-N1 2"11 N1221 2-:i2-nii 12 p'2p:i2: 1:2 11111 '11P2PI '11211 'N1 12 'N1122 1:21. Unter denletzten Saburäern"versteht Scherira hier offenbar R' Giza und R' Simuna, im Gegensatz zuR' Josö und Consorten, welche noch ebenbürtige Zeitgenossen Rabina's waren,während die ersteren Epigonen waren. Rapoport und Chajes haben sichMühe gegeben, die saburäischen Zusätze im Talmud aus 8 cÜitg. LlskudsWöund anderen Quellen herauszufinden; vergl. Lsrsm Oirsmsä IV. 249 s.Indessen ist das Thema noch nicht erschöpfend genug behandelt. Sicherlichstammt die abschließende, die Praxis normirende Formel im Talmud N12I11von den Saburäern. Auf keinen Fall dürfen wir die talmudischen Zusätzespäter als R' Giza und R' Simuna, d. h. über das Jahr 550 hinaus ansetzen.Jrrthümlich schreibt daher dis Quelle des Jttur und nach ihm Spätere die Zu-sätze zu Lichäusoliui den (wie sich herausgestellt hat) um 670 lebenden Schul-häuptern R' Rabatz und N' Hunai zu: 1:21 1VP112 ini i°?x2 i>x 11112 111212-121121 S1'1221L2 pn: (121 l.) n:2i 12 ('21'2 l.) '21'21 11122- ;>:2l (^2"OP11 1:2-2 -N1122

^) Vielleicht ist zu lesen 2"c>^ii 982 8 s 1 . statt 2-Dpii. Dann würde esstimmen, daß Rabah und Hunai im Jahre 671 sungirt haben.