Note 2.
dadurch, daß die Lüsternen in derselben gesündigt, Heidenwein getrunken undan den Höfen der Fürsten gebuhlt hatten, ( 127 , 21 ) 127,21 - 2.1 xu-i-i ins p 2 L- 11021a -,2 ' 2 l 2 7,'22 zn 2 M N ^21 102 1 " "I7,!r> 11.11 P 212 L-N 1 1-112 117,-,. (Das Wort 127,21 oder-,27,21 ist ganz unverständlich, vielleicht ist dafür zu lesen -27,21, das im Syrisch,sononpisisrrtss, Lüsterne bedeutet).
Der anarchische Zustand des persischen Reiches unter Cavad war dem Auf-stande der Juden günstig. Herr äs iksrssvsl beschreibt diesen Zustand nachden Quellen folgendermaßen, On sonyoit gus Iss ssiUirnsnbs sb 1s eonäuitsäs Oodsä ns Ini sttirsisub point 1s rsspsob äss xsnplss. I,ss ^.rsdsssurtoub n'svsisLb xour lu.1 c^us äu ravpris, äspräs gu'ils ns 1s voz-sisnbplus ovsnpö ä'opvrstious ruilibsirss. Lisntob ULritU. rot äss tiidus äs1'^.rsdis osnbrs-ls, oudlisut, 1s trslts sonoln svss Oodsä, sssss äs rstsnirIss Uoräss äont 11 äbsit Is olist, st, Iss Islsss tsirs äs nonvsllss Inonrslonsäs-ns 1'lrsL st 1s. Nösoxobsruis (a. a. O. 8l). Später übergab Cavad dasKönigreich von Hira diesem Kenditenfürsten Harith, das er dem Lachmiden-fürsten Mondhir III. entzogen hatte, weil dieser Opposition gegen den Zendi-kismus machte. Diese Thatsache setzt äs I?srosvs1 ins Jahr 518. äs von-ssetnrs gns Isxtsnslon äs 1s. xnisssnss äs Hsribli sb 1'svlobion äsNonnäliir psuvsub vorrssponärs s Isn 5l8 snviron (das. 83). Möglich,daß Harith es war, der mit seinen arabischen Truppen gegen Mar-Sutrngezogen und seine Schaar aufs Haupt geschlagen hat. Das Gebiet Hira, zudem auch die Stadt Anbar oder Firuz-Schabur gehörte, umfaßte auch denvon Juden bewohnten Landstrich Nahardea mit Pumbadita. Nergl. äs I?sr-ssvs.1 a. a. O. H. 9 Note 2 und Scherira Sendschreiben, 2122 -ub-i 1221 ns,
112NL- NISI N7i2'i2b NP11.12 7,12-201 N71-12 sä. OoläbsrA (in Olrotss Nsbmouiiu
S. 31).
Wie dem auch sei, jedenfalls ist es sicher, daß die Nachricht in 8säsr01s.ru über den Aufstand der Juden unter Mar-Sutra historisch ist und daßderselbe in der nachamoräischen Zeit, d. h. nach Rabbina's Tod, nach 50l>,stattfand. Wir können noch in der Erzählung das Historische vom Sagen-haften unterscheiden. Sagenhaft sind die Züge von dem Aussterben desganzen Exilarchenhauses bis auf Mar-Sutra im Mutterschoße, ferner von demTraume Mar-Chanina's und dem Umhauen des Lustgartens (Bostan), dieder Geschichte oder Sage des Exilarchen Bostanal entnommen sind, wo siebesser passen. Auch die Erklärung des Wappenzeichens des Exilarchenhauses,eine Fliege, „weil sie den Anmatzsr der Exilarchenwürde Pachda zu Tode ge-stochen hat", ist wahrscheinlich erdichtet. Sie scheinen sogar tendenziös erdichtetzu sein. Denn das Lsäsr Olsru 8utbs, das wahrscheinlich im Jahre 808 ge-schrieben wurde, wie Zunz richtig combinirt (G. Vorträge S. 138), will dieBehauptung durchführen, der letzte Sproß des Exilarchenhauses, das vomKönig Jojachin stammt, sei in Mar-Sutra II. nach Palästina ausgewandert.Folglich stammten dis babylonischen Exilarchen nicht von Jojachin ab, die Nach-kommen Bostanar's seien also Usurpatoren. Zu diesem Zwecke läßt der Ver-fasser das ganze Exilarchenhaus vor der Geburt Mar-Sutra's II. aussterbenund übertrqgt die Sage von der wunderbaren Geburt Bostanar's auf Mar-Sutra II.
2 .
Zeit und Krdeutnng dev Sabuväev ( n-,,20) und palästinensischeHalacha - Sammlungen.
Wenn man Dasjenige, was in den primitiven Quellen über die Saburäerreferirt wird, zusammenstellt, so erhält man eine ganz andere Vorstellung von