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Geschichte der Juden.
sämmen, daß cin christlicher Satiriker bemerkte: „Auf der berühmten Meß zuJaroslaw in Polen, so auf Mariä Himmelfahrt angeht, die Juden allein für20ovv Gulden an Zwiebeln und Knoblauch verzehren" (bei Schudt, jüdischeDenkwürdigkeiten I, S. 209). Da die Messen regelmäßig waren, in Jaroslawim Juli und in Lublin im Beginne des Frühjahrs, so ergab sich eigentlich dieRegelmäßigkeit synodaler Versammlungen von Rabbinern und Gemeindevorstehernvon selbst. Es gehörte nur dazu, daß ein Wahlmodus für die Gemeinde»delegierten, welche bei der Synode Sitz und Stimme haben sollten, entworfen,und daß endlich eine Autorität vorhanden sei, in welche sämtliche Gemeindenihr Vertrauen setzen könnten, um sich den von ihr sanktionierten Beschlüssen zuunterwerfen. Dafür war nun Mardochak Jafa sehr gut geeignet, und mankönnte daher annehmen, daß er als Rabbiner von Lublin zwischen 1573 bis 1592die Regelmäßigkeit der Synodalversammlungen der Dreiländer in Anregungund Ausführung gebracht hat. Dafür spricht auch die Bemerkung des JosuaFalk Kohen (Einl. zu 2 'i-> 21-82 ' 2 ): Mardochak Jafa habe seinem Kodex ( 12 , 28 )nicht die Vollendung geben können, weil er mit öffentlicher Angelegenheit be-schäftigt gewesen: 17712 72-V77, 7122 812 217721 2188.77 212 > (ns« " 1 ) 21772
. 1-22 '. 1 x 22 ' 1:1 .. . 2'1'77 8212 82271 71,228 -812 18 777 88 1 ' 8 > 2 ' 82','2
Im Jahre 1624 ist von der Synode der Vierländer die Redeohne Angabe, ob Litauen dazu gerechnet wurde. (Memoriale des PosenerGemeindearchivs, mitgcteilt von Perles a. a. O.): 01278 '7 - 11,7 2 , 1,22 >8 8.7
,, 2 s 8 7"ee? 778 7-7- 22272 21278.7 2,212 r >112 .7182 218 ,22>>7 8"17 82 2'27127 ' 1 > 1>2 1 " 2 '
Diese Beschlüsse über Bankrotteure, welche eben in diesem Jahre von der Synodeerlassen wurden, sind auch mitgeteilt Ende des Werkes pv-ip 7.282 vonKaim Kalisch mit vielen Zusätzen und Varianten; in der Überschrift heißt
es: p 8 n> 21'727 21278 >278 2,2122 P2>7 2'2712 -1'7.
Um 1640 berichtet darüber Jom-Tob Lipman Heller (Verfasser des 2 "' 212212in seiner 72>8 28-12 g. 30): 212 - 12 - -2-87 .727.7 pi 2 p 2 8-77 71122 >i 8827 >- 7 - 7-8 77>218,71 8'22 87,2 81172 ;> 781 : 8-OI7 P 2>21 8,71 >812 21278 >278 - 1 - 2,21 -1-712 21 . Diebegeisterte Schilderung von der Herrlichkeit der Vierländersynoden, welcheNathan Hannover (Ende 72122 p-) gegeben hat, bezieht sich ans dieselbeZeit, nämlich vor der Verfolgung unter Chmiel 1648. Dieses Referat gibtdie beste Auskunft über die Institution in ihrer Glanzzeit: 2187,2 -L-8i 212 281
712>2 2-2>S '2 2-2V1- 1771 .21278 >'2787 '2172 -1--8 Pl 8 P2217 71 2> 71.2-1-722
27 271 p8>2 P782 2-1-81 7I2V 2.78 12721 728 2172 2l8.7,27 -!1'87 82.2 72' p>2,22
2827>" 7'7' 8221 2228 2-712 P 2 > 82,8 7'7' 822 >227- 1771 212787 >278 2-87,21722 278 77», 2717 222'82 >77712 122 177 212787 >2787 2-217L71 8,88 18 28 217122821 27'1'> 2187 >28 278 L'11>8l 21 P 22 P 2281 771 77l8 1'8lS 212822 V 8872" 82 21 - 12-8
721 27-28 18'2' 7L>,27 7277. Man sieht daraus, daß die Synoden mehr einelaienhafte als rabbinische Grundlage hatten. Nicht die Rabbiner bildeten denGrundstock und die Majorität, sondern die Gemeindedelegicrten — von jederbedeutenden Gemeinde je einer oder je zwei (o. S. 555) —, und daß diese erstsechs Rabbiner zugezogen haben. Doch waren die Delegierten, wenn auch Laien,auch talmudknndig. Daß diese Vierländersynode auch die Bücherzensur ge-handhabt hat, ergibt sich aus den Approbationen vieler in Polen gedruckterSchriften.
Nach der großen Verfolgung der Juden in Polen 1648 hatte die synodaleTätigkeit, wenn auch nicht ganz abgenommen, doch ihren Glanz eingebüßt.Wir erfahren es aus der Klage des Elia Lublin (Lespp. ,7-88 i- Einleitung)ans der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts: ,>",22 . . . '287121 > 2,72 72-2