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9 (1907) Geschichte der Juden von der Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal (1494) bis zur dauernden Ansiedlung der Marranen in Holland (1618)
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Geschichte der Juden.

wo der mystisch-psychische Zusammenhang sämtlicher Lurjajllnger, als ein-ander in der höher» Sefiraordnung ergänzend, betont wird, scheint eineZwölszahl der Jünger, den zwölf israelitischen Stämmen entsprechend, ange-nommen zu sein, oder sogar zwei Klassen von je zwölf. Vital spricht selbst vonneun anonymen Genossen und noch dreien: 1101 pn> 2-8, onoiipi o-ion '2

b81v> '1 011 0"181 l'p-1 NN lbn.1 .01-70 w '0 'MIO . . -1,0 110V 110V wo -,x

1101 PNU' -1 0 "N 8 I ( 1 'I 18 l.> P 28 1"112 0 "N 81 7,10. An einer anderen Stelle(Selbstbiographic 14 b) bemerkt Vital, daß um 1610 von den Lurjajüngcrnerster Ordnung außer ihm nur noch drei am Leben waren, nämlich Nr. 4 , 7und 9 . Als Jünger zweiter Ordnung nennt er das.: 1. Jo in-Tob Zahalon(um 1580 noch jung, nach dessen Responsen Nr. 31 , 33 ); 2. David Kohen;3 ) Isaak Crispin; 4 ) Joseph -jivbn (wohl oivbn); 5 ) Jehuda Uriel;6) Jsmael Levi Aschkenasi. Außerdem wird noch in Vitals o"i pp -i°-genannt: >nov8 ;,p2v 'io n-ob.ib A '"i8i wo. Von einem der Jünger erzähltVital sehr naiv, er habe nicht genügend an seinen Meister geglaubt (das. 23 b);11N8 ,10-0 PI '1120 .17128,1 ;,10N 202 8b> pro 10 v'1 012 10,1 1'1 P101 PN-:- '1

. Ivisb (>1I2) 1-1 8^1

Auch über Lurjas kabbalistische Hinterlassenschaft haben Schlomel und Andere,und wie es scheint, Vital selbst in besonderer Absicht allerlei Mystifikationenverbreitet. Sie behaupteten, Lurja habe gar nichts Schriftliches hinterlassen,mit Ausnahme einer kurzen Einleitung. So ein Jünger Vitals, ChajnnKohen aus Moßul (o"i iip2 Einl.): popb ni8 121,01 iO,: '"181 0.10 8b oO,p2o>,o'i-i op ivp, und er gibt an, dieses von Vital selbst gehört zu haben.Dagegen zitiert der außerhalb dieses Kreises stehende Kabbalist Eliejer Askari(o'm p. 66 a) ein handschriftliches Werk von Lurja unter dem Namen1112 wo. Ferner haben die Vitalisten ausgcsprengt, Lurja habe vor seinemTode besohlen, daß Vilal sämtliche schriftliche Aufzeichnungen seiner Jüngerihnen abnehliien solle, was er auch getan, so daß er im Alleinbesitz der Lurja-nijchen Kabbala geblieben sei. In der Selbstbiographie und in der Einleitungznm o"i pp läßt sich Vital angelegen sein, die kabbalistischen Traditionen seinerMitjünger zu verdächtigen: '1122 ipovv 122 o'ioo 01b 10.10 iviono rwp -o pi-'1-1 O'IOOI 108 bp 71200 P8 lob . . . PP10I 1,001.10 O'IOII 10.10 00,01 12V bp inbm

;i2 p'niib. Über den Schwindel, der mit den Lnrjanijchcn Schriften währendVitals Krankheit getrieben wurde, vergl. Asnlal o'biioi ov 8. v. Lllmjim Vital4 lr. 21. Auch das ist Mystifikation. Denn wir besitzen Lurjas kabbalistischeTheorien auch durch ein anderes Medium, nämlich durch Israel Sa rüg; siehaben ihren Niederschlag in den kabbalistischen Schriften des Abraham deHerrera gefunden, und sie differieren durchaus nicht von dem System, welchesdurch Vital und die Vitalisten bekannt geworden ist. Aber darin haben dieVitalisten wohl Recht, daß Vital selbst nichts Eigenes in der Kabbala ausgestellt,sondern nur Lurjas Traditionen treu wiedergegebcn hat; er war auch gar nichtder Mann der Erfindung, sondern der Ausbeutung und Verwertung. Mandarf also sämtliche Schriften, die entweder unter dem Name» Lurjas oderVitals kursieren, dem ersteren vindizieren; nur Form und Einteilung gehörenVital oder seinem Sohne Samuel an. Die Schriften sind gedruckt und hand-schriftlich in großer Menge vorhanden, oft dasselbe unter einem anderen Titeloder einem anderen Gusse. Man kann sie ihrem Inhalte nach in fünf Rubrikenbringen; sie sind in den Sammelschristen Vitals o'-n mi-m (seit 1772 gedruckt)und in andern Partien enthalten.

1. Die abstrakte Theorie der Lurjanischen Kabbala, die Lehre von den