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9 (1907) Geschichte der Juden von der Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal (1494) bis zur dauernden Ansiedlung der Marranen in Holland (1618)
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Geschichte der Juden.

ihren Namen zn nennen: wirm 82, 2212.1 i?» i>'v2 2221' 1212m io>n i2'o2>2i,22 22',-1 i>bn 21112,21 2'pii2. Ihr konfisziertes Vermögen betrug nach dem türkischenGeschichtsschreiber 5 000 000 Asper t 00 000 Dukaten, nach dem eben genanntenjüdischen Historiker: Y22 8p2> nn2 ^2,12 uv.

Französische und venezianische Gesandtschaftsberichte haben noch den Nameneines sonst unbekannten jüdischen diplomatischen Agenten unter Murad III.aufbewahrt, eines Arztes Benveniste. Bei Olmri'isrs, MZ-oviations IV.I>. 236 berichtet der französische Gesandte an Heinrich III. vom 13 . Dez. 1589von intimen Politischen Verhandlungen, ainsz' gn's, rapports is iZsnnvsnistslall. Vom 15 . Januar 1594 lautet der Bericht, derselbe sei plötzlich in derNacht vom Sultan mit noch zwei Vertrauten des Paschas in Kerker geworfenworden (das. 246 und in der Note): oomme sn estant nou nsnismsut «In tontrsmw ia oliargs äs äe^ä 68 waiim än äiet jnit (Lennveui8ts), mai8 gua8i ia.äsiibsration st äsoi8ion ä 8on arbitrs et voinnts. Iluf Anklagen derSchwester des Sultans sollte er streng bestraft, dann gezwungen werden, denTurban zn nehmen, kam aber zuletzt mit der leichtern Strafe der Verbannungdavon. Er durfte später wieder frei zurückkehren und wurde abermals ver-trauter Geschäftsführer des ersten Pascha Siawns oder Sciaus, wie MatteoZaue berichtet (Liberi, Serie 3 , III, p. 389 vom Jahre 1594 ): Seinem La88äIm per kamiZ'Imrs ii äottors Lsnvsui8ts.

9 .

Isaak Lurja und Ctzajiin Vital Calabrese.

Über diese Begründer der jüngeren Kabbala hat man bisher nur Nach-richten aus einer einzigen Quelle geschöpft, dem Sendschreiben des SchlomelProsnitz aus Lundenburg, ans den Jahren >607 bis 1609 (abgedruckt in Josephdel Medigos 1221 112,p. 37 ff. und andern Schriften). Diese Quelle er-weist sich aber als sehr getrübt. Denn dieser aus Mähren eingewanderte Kon-fusioniarius hat alles ausgenommen und zurückgetönt, was ihm der oder jenernaiv oder mystifizierend mitgeteilt hatte. Wir sind noch imstande, dessenAngaben zum Teil wenigstens zu berichtigen durch Vitals Selbstbiographie,unter dem Titel 7 n- 2 ii mm >i >122,, (mns nnuo st iooo gedruckt, aber wohlOstrog 1826 , überdruckt Lemberg 1865 ohne Seitenzahl). Es ist dasselbe Schriftchcn,welches Asnlai ( 8 . v. inui mm) unter dem Titel nimm '2 zitiert. Diese Selbst-biogcaphie hat Vital im Alter in den Jahren 1610 bis 1613 geschrieben, undwiewohl er darin meistens Mystifikationen, Visionen, Träume und Aussprüchevon Besessenen mittcilt, so schimmern doch zuweilen durch den dichten mystischenQualm, den er verbreitet, die Umrisse von Tatsachen durch. Auch ans andernSchriften lassen sich Schlomels Ansschneidereien berichtigen. Wenn man diesemGlauben schenkt, so muß Isaak Lurja in einem beständigen mystischen Dusel ge-lebt haben, ohne sich auch nur einen Augenblick um die Dinge dieser Welt zu be-kümmern. Leon Modena dagegen teilt die Nachricht eines Freundes von Lurjamit, eines Jakob Abulafia, daß dieser die von Lurja erzählten Wundertaten inAbrede gestellt, und daß jener noch vor seinem Tode seine Geschäftsbücher durch-geschen habe, 270 'in p. 66 : ."'ini°) nn2 >12 wir: n'Lpi>i2n 2,2p' 1211 2'2pr> .2:22

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