548 Geschichte.der Juden.
Trntzbündnis mit der Republik gegen Spanien in Anregung zu bringen, drangaber damit nicht durch, (Morosini, Historia veusta I^XII, p. 583 ff.). Vsrumuulla in parts priori cisorsto inntato ckimissns Lalomon uv clseem anri librisLeipudtieas nomius äonatns sst. Später hat er feine Dienstbeflissenheit fürVenedig aufgegeben. Mattes Zane berichtet über ihn 1594: Vorrat bassä(da per tamiKiiars) 8 aIomous teckesoüo pooo anrieo cks11s oosecks11a 8. V. eck nno sno Irutstto e tamitzliar ä'Idraim bassä (Xtberi Ls-larioni, Serie 3, III, p. 389). Er hatte noch unter Mohammed IV. (1595)Einfluß (Quelle bei v. Hammer, Gesch. d. Osmaneu, IV, S. 247), kann alsofrühestens, wenn man dazu nimmt, daß er in den fünfziger Jahren bereitsLeibarzt war, um 1520 geboren sein.
Perles hat auf eine wenig beachtete Notiz aufmerksam gemacht, woraushervorgeht, daß der Diplomat Salomo Aschkenasi im Jahre 1605 bereits ausdem Leben geschieden war, ferner, daß seine Frau, welche großes Ansehen amtürkischen Hof genoß, weil sie den jungen Sultan Achmed I. von den Pockengeheilt hatte, den Namen Bula Jkschati führte; daß er drei Söhne hinter-lassen hat, Nathan, Sa m n e l und Obadja, und endlich, daß der erste«in den Jahren 1605 bis 160 die Gunst des Sultans Achmed genossen hat. DieseNotiz findet sich in dem Vorwort zn den Nesponsen des Mose Alschaich (mais.il'vbn 22212) in der von seinem Sohne veranstalteten ersten Ausgabe derselben(gedruckt Venedig 1605 bis 1606, mitgeteilt von Perles in Frankel-Graetz, Monats-schrift, Jahrg. 1879, S. 287 ff). In diesem Vorworte dankt der Sohn desVerfassers dem Nathan Aschkenasi, dem Sohne des Diplomaten, dafür,daß derselbe sämtliche Kosten des Druckes getragen hat, und bemerkte dabei dieoben erwähnten Punkte. Sie lauten: . . . .ibpa.i xn 2222 ion bu i2"u>2i p'ieu,'I12VU 22bv 22"222 72 . . . 'ii22'8 221222 iv.i m.i ii>2 bb-2 b.i 22112 p'1222
'Nirm ..iibmr.i lim 22222b b- nrw .702 22b 721 2i>2 2218 2"2bi
Nibu2'!2 872' . . bnb ibb°!2>> ab- 1>'2> . . . 2'1>>' N2L2 .1- 111221 2'2' P21 2'pr2 '18
'2 8'2'p'8 ub>2 2212 22 22212212 2821121 22'2>'22 2221b 222, ;ni 2121 1121 12121 12bllpi.n 2'212 2.-1 ub.2 :.212.2 b822-' '12 'bwui2 '218 2'1122 rnubi 2'22'21 ibi22 '1'P2 . . .
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Auch Joseph Koheu Continuator berichtet, daß im Jahre 16v5 NathanAschkenasi ein Empfehlungsschreiben vom Sultan Achmed I. an die Signoriavon Venedig überbracht habe und infolgedessen von dieser und von demDogen Grimani mit Auszeichnung behandelt worden sei (Lmsll Im-Luelm,p. 177).
II. Die Favoritin Esther Kiera.
Venezianische Gesandtschastsberichte und türkische Sultanschroniken erzählenvon dem Einfluß, den eine Jüdin auf eine Sultanin hatte, und vermittelst ihrerans den Gang der wichtigsten Staatsangelegenheiten, als diese unter Murad III.und Mohammed IV. vom Harem ans geleitet wurden. Die europäischen Ge-sandten mußten sich um ihre Gunst bewerben, wollten sie irgend einen Vorteilfür ihre Höfe erlangen, Ihr Name lautet in den europäischen Nachrichten ver-schieden: Kiera, CHiera, Chierara, Chirazza oder Chiarazza.Sie war Favoritin der Sultauin Baffa, einer geborenen Venezianerin, Ge-mahlin des Sultans Murad III., welckic als CHassaki (Sultanin-Gemahlin) undnach dessen Tode als Walide (Sultanin-Mutter) unter ihrem Sohne die Zügelder Regierung leitete. Der venezianische Gesandte Contarini berichtete im Jahre1583 von einiger Zeit vorher: ILt pereüs it amdasciator 8oranro uou tuprsseutö (tu 8nltauu), ss us rmenti assui eou In Oliierara, edrea