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9 (1907) Geschichte der Juden von der Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal (1494) bis zur dauernden Ansiedlung der Marranen in Holland (1618)
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Note 8.

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Senat geschrieben, und diejenigen zu widerlegen sich angelegen sein lassen, welchezu dem jüdischen Diplomaten kein Vertrauen hatten. Barbara erzählt (daselbstp. 399), daß er beim Ansbruch des Cyprischen Krieges (1870) in KonstantinopelHausarrest gehabt, mit keinem Würdenträger verhandeln gekonnt, sich desjüdischen Arztes zu Unterhandlungen bedient habe: ini vslsvs clsll'opers cli8, ski 8 slomous, st gusls il kssss . . . svsvs ästo kscolts cli vsnirsin csss mis iibsrsments; il gnsl Radi ssssuclo ststo slignsuti mssiprima, iutroclotto col msrr^o mio s curare cksuus bei (OrsAomsuo Arsuäs),ms ns vslsi anco . . . liicl eassiulo 8ski 8slomous nomo cli 8piritos per opinions inia cli bnons voiouts . . . Dann heißt es weiter von ihm(das. p. 400): tjusst'kuomo non svsvs äs principio prstics s>-cnns, ns CON08CSNÜS von illsksmst kssss, ms srs Kens, comosnclclito cli vostrs LiKNvris, ststo smieo clsi cisrissimi bsili ltrs-Ksilin s 8orsnM>), misi preclecsssori daß er unter diesen der Republikviele Dienste geleistet st äsuus bei l'svsrs introclotto sl kssss. . . ssssuäo nsto sno snclclito in ltcline er svsnäo in Verons et Oäsrxokrstsili s uepots. Barbara erzählt weiter, wie er selbst während des CyprischenKrieges durch Salomo Nachrichten von Wichtigkeit erhalten habe, die dieser ihmmit Gefährdung seines Lebens verschafft habe cli cks ns kn snso sccusstocon ^rsu psricoia cleils vits s kn skc»'7.stc>, per iikersrsi, cli psZ-ars moiticlnesti. Er rühmt ferner (p. 401) mit besonderer Wärme seine klugen Rat-schläge, seine Opferwilligkeit und Dienstbeflissenheit: s son snco kennt»äi clirs eüs in sei snni cirs ü s prstico msco, non ko potntovsäsr coss cks ini sdkis scsuäsli^^sto, ns cleils sns konts, ns clslissns cliliASnrs; p. 402 teilt Barbara mit, daß Salomo dem Hofe nach Adria-nopcl folgte, um die Prinzessin, Gemahlin Mohammed Sokollis, zu kurieren,daß er von dessen Gegner angcklagt und in der Nähe des Sultans in Verhörgenommen wurde, daß er sich aber sehr geschickt aus der Schlinge gezogen.8. 407 bis 408 berichtet er, daß Salomo den Entwurf zum Frieden zwischender Türkei und Venedig ausgearbeitet hat. Der ganze Bericht ist eigentlich einPanegprikus auf Salomos diplomatische Tüchtigkeit und Treue gegen Venedigund eine eindringliche Bitte an den Senat, ihn zum Unterhändler für denFriedensschluß zuzulassen; p. 414: blslls gnsl coss sis pur sicurissims, ckss piü cks uecssssris l'opsrs cli Rsdi Lslomoue, s ls sns vsuuts gui sststs tsuuts cls ms, s Is tsuZo, äi sommo ksnslicio slls coss uostrs sts.Es folgt daraus, daß Salomo erst gegen 1570 mit dem ersten Pascha Sokollibekannt wurde.

Marcantonio Barbara drang endlich durch. Salomo wurde als Gesandterfür den Friedensschluß zugelassen und in Venedig mit außerordentlicher Zuvor-kommenheit behandelt, worüber Joseph Kohen, der französische Gesandte (obenS. 545) und der Herausgeber eines 8ckulcksu ^.rnck, beendet Tammus 1574,berichten (Lmsk Ks-Lsclis, p. 150). Selten ist einem Juden in der Christen-heit eine solche Ehre und Auszeichnung zuteil geworden wie ihm. ImMai 1574 war er nach Venedig gekommen, und weilte mehrere Monate daselbst.Wenn er auch Venedig Dienste geleistet hat, so hat er doch nicht minder dasInteresse der Türkei wahrgenommen. Er hatte einen Auftrag, ein Schutz- und

*) Vittorio Bragadini wurde znm Baile für Konstantinopel Februar 1564gewählt und Jacopo Soranzo Juni 1565. Also war Salomo mindestens bereitsseit l564 in Konstautinopel.

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