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Geschichte der Juden.
4iviua, zia.88a.u4o aquslla.8 almaa 4s uns iioritros oorp 08 , qusueUs8 88 smsiiclsin st pnrKSiu aquella zueoataneia, 4s qvs U8aram; d. h.die Seelenwanderung soll die im Christentum gestorbenen Marrauen läutern.Daraus und aus noch anderen Momenten ergibt sich, oaß Samuel Usque vonder Mystik durchdrungen war. Die Marrancn hatten überhaupt durchschnittlicheine besondere Inklination für die Kabbala. Er mag daher sich in dem Kabba-listennest Safet angesiedelt haben.
Das; Samuel Usque mit Dona Gracia in Verbindung gestanden, bemerkter wiederholentlich in seinem Werke; er nennt sich in der Widmung „ihr Ge-schöpf, V 088 N t'situra." — Nebenher sei hier bemerkt, daß die voiiaoiaqäo nicht1553, sondern ein Jahr vorher erschienen ist; der 27. September 5313 ist 1552. DasWerk ist noch vor dem großen Scheiterhaufen für jüdische Schriften in Italiengedruckt worden, sonst hätte der Verfasser auch diese Kalamität mit ausgenommen,wie es Joseph Kohen znm Schlüsse des '121 getan. — Bemerkenswertsind die Quellen, welche Samuel Usque für die zum Zweck der Erbauung um-gearbeitete Geschichte benutzt hat. In der Einleitung bemerkt er, er habe sichMühe gegeben, Geschichtsfakta zu sammeln, sie aus authentischen Quellen amNande angegeben (p. 3): reeolbencko (eu 08 traballios) por esrto nam (uäo)eom pouoa tacki^a s trabaUio 4s 4ivsr808 s 11111 z- aprova4o8 aniors8,eomo nos Marxens 8S xo4s vir st 08 inaia ino4srno8 traballioa antori-na4os eom g.8 msmorias 4o8 veUioa qus sn sllss 88 am (iiäo) aobailo.Im ersten und zweiten Dialoge ist am Rande öfter angegeben: .Io8«to 4.18z-atoriaa iu4aiea8, mit Angabe des Buches und Kapitels. Usque hat alsoJosephus gelesen, wohl in der damals bereits edierten lateinischen Übersetzung.Von jüdischen Quellen zitiert er bei der Geschichte von Bar-Kochba: Uvro 4s8anlis4rin, oaziitulo qus eomsnqa, bislo88a Dsralrim (p. 140), fernerLeba Labbati. Er zitiert Abraham Jbn-Daud: Lbrabäo Usvi no Uvro 4sDabala (p. 192b). Bon externen Quellen zitiert er: Coronioa 4»8 smzisra-4ores Uomauo8 4s Dion (p. 142, 154); Ovid, Lucian, Plutarch (p. I5lb).Für die diasporisäze Geschichte im dritten Dialog meistens tortaiitiuiri liclsi(Chiffre D. §.) des Alfonso de Spina, öfter Oorouiea 4s Dvpaila, z-8toria4s 8am Den 18 4s Uranqa (p. 149), Dorouiea (4s) IiiKratsrra (p. 177),Dorouiea 4v8 smpsra4ore8 s 4o8 Daqi-m (p. 186). In Band VIII, Note I,habe ich uachgcwiesen, daß er Profiat Durans (Efodis) 'o vielfach
benutzt hat.
8.
Der Arzt rrnd Staatsmann Salomo Aschkenast »nd dieFavoritin Esther Kiera.
Fast noch mehr Einfluß auf die maßgebenden Persönlichkeiten an der Pforteund dadurch ans Staatsangelegenheiten als Joseph von Naxos hatten unterSultan Murad III. ein jüdischer Arzt und eine jüdische Favoritin des Harems.Dadurch waren sie beide imstande, zugunsten ihrer Glaubensgenossen inder Türkei zu wirken, wenigstens jene elende Lage von ihnen fern zu halten,in die sie nach deren Tod vom Anfang des 17. Jahrhunderts an geraten sind.Der jüdische Arzt und Diplomat Salomo Aschkenasi ist zwar bekannt; erwar bereits Gegenstand historischer Behandlung (Ersch und Gruber, Enzyklop.,Sek. II, Bd. 27, S. 203 ff.; Luzzatto zu DmsU-ba Laelia, p. 150 ff. N. 2.Lcvi, Joseph von Naxos, S. 8). Aber einige wichtige Notizen über ihn wurden