Note 7.
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de Duarts kinsl üortu^uss, sstampada eu I'errara ä eosta dss-pesa de Isrouimo de Varnas üspanoi, eu primero de lllarqo de 1553.Der erste März 1553 entspricht gerade dem 14. Adar 5313. Dasselbe Druck-werk ist also zu gleicher Zeit zweimal erschienen und hat verschiedene Editorenund verschiedene Patrone gehabt, bald Abraham Usqne und Joni-TobAtias und bald Dnartc Pinel und Geronimo de Vargas. Außer dieserVerschiedenheit fällt noch eine andere ans. Einige Exemplare sind dem Herzog«Ercole II. von Ferrara gewidmet, und unter der Widmung sind DuartePinel und de Vargas gezeichnet, andere wiederum sind Gracia Naßi dediziert,und unter der Dedikation sind Jom-Tob Atias und Abraham Usqne unter-schrieben. Woher diese Verschiedenheit bei sonstiger völliger Gleichheit? EinigeExemplare bieten indes noch eine allerdings unbedeutende Differenz. Dieüsqneschcn Exemplare (so wollen wir die einen nennen) übersetzen den VersIcs. 7, 6 rii.i i:^pi iai durch: ds la mopa ooueibien, die PinelschcnExemplare dagegen durch: ds I». virKsu eonvidisu. Man sieht wohl ein,daß die Übersetzung: „die Jungfrau wird schwanger werden," zugunsten derchristlichen Dogmatik veranstaltet wurde. Daraufhin haben die meisten der ge-nannten Bibliographen angenommen, die Pinelsche Ausgabe sei für Christen,die Usqueschc dagegen für Inden ediert worden.
Diese Hypothese hat aber Rodriguez de Castro (Libliotbeea Lsxaliola I,p. 402 ff.) gründlich widerlegt. Er, als Spanier, war kompetent zu erklären,daß das spanische Wort mopa ebensogut „Jungfrau, Mädchen" bedeutet,wie virZ-sn. Mit Recht fragt er ferner, wenn die Pinelsche Übersetzung fürChristen veranstaltet worden wäre, warum denn nicht auch andere Verse imSinne der christlichen Exegese übersetzt sind, wovon aber keine Spur vorhandenist, vielmehr bieten sämtliche Exemplare denselben Text nur mit Ausnahmedieser einzigen Variante. — Gegen die Hypothese von zwei Editionen ver-schiedener Editoren für Inden und Christen läßt sich überhaupt viel cinwenden.Es ist nicht denkbar, daß überhaupt damit eine Edition für Christen veranstaltetworden wäre: denn gerade die angeblich christliche, die Pinelsche Edition, erhieltdas päpstliche Imprimatur, und bekanntlich perhorreszicrte damals der offizielleKatholizismus nichts mehr, als die Übersetzung der Bibel für Christen. Fernersagt auch diese Ausgabe, wie die andere, daß sie die „alte, bei den Judenübliche Übersetzung bcibehalten hat": Ins lorqado seguir ei leu-»majs, qns lov autitzmos llsdrsos Lspalwles usarou; sie hat also auf einjüdisches Publikum gerechnet. Ferner, abgesehen davon, ob auch die PinelscheEdition die Haftarot enthält (was die Bibliographen ungewiß lassen), so ent-hält sie gleich ihrer Zwillingsschwester mehreres, was nur für Juden Werthat und nur ihnen verständlich ist. I. Im Eingänge nach dem Prologe einRegister der Richter, Könige, Propheten und Hohenpriester und ein Summariumder Jahre von Adam bis zum Jahre 4280 muudi entnommen dem ab-.p uv: snmariods los alias desds )1dam basta sl aiio 4280 dsl mundo, saoado ds LsdsrOlam. 2. Beide enthalten die Angabe der Lcktionsabschnitte für den ein-jährigen Zyklus ivvis; mit Genesis beginnt üarasoba Nr. 1 und läuft fortbis üaraseba mai nun. 3) Beide geben gewisse masoretische Indizien, die Zahlder Verse „^snobim", pii: Hälfte der Bücher „la mitad". Wozu dasalles für Christen? Rodriguez de Castro, obwohl er alle diese Momente über-sehen hat, erschüttert mit Recht die Hypothese von der Konfessionsverschiedenheitder beiden Editionen der Fcrrarensischen Bibel, ohne jedoch eine bessere an ihreStelle zu setzen. Denn seine Hypothese von einem Sozietätsverhältnis zwischen