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Geschichte der Juden.
Es läßt sich auch kombinieren, daß es derselbe Duarte Gomez oderSalomo Usquc war, den Joseph Naßi zu seinem Agenten in der Schnld-angelegenheit an den König von Frankreich gesandt hat. Dafür spricht nicht nurder Name, sondern auch der Umstand, daß er als „ans Bene big" bezeichnetwird. Der französische Gesandte Mr. de Petremol schrieb an Karl IX. vomII. August 1584 (bei Oimrrisre, XeZ'oemtious II, p. 776), daß der Thron-folger Selim sich sehr für die Zahlung der Schuld an Joseph Naßi interessiere:Du Partie au88z- gas laciits cledts pretsnäns n'avoit sts sneors verilüsspar äevant Iö8 intsuäauts üs vos tinancss, eoinmanclerasut lut brietanäit 8>enr Xa/i cts vone envopsi' Iwmine exprss . . . ?onr eests eaneeIsäit 8isur 4088x5 Xaxi snvoz- en vostrs eonr l'an äs 8S8 prineipaulsI'acterU'8 äsmsnraut ä Vs nies, uomms Oäonart äs Oomstri. Dar-aus läßt sich nun weder folgern, daß es ebenfalls derselbe war, welchen DonaGracia mehrere Jahre vorher zum Teilnehmer an einem Bankgeschäfte inFerrara eingesetzt und ihm, sowie ihrem undankbaren Neffen Agostin Enriqueszu diesem Geschäfte eine Summe vorgesäwsscn hat. Er besaß auch ihr Vertrauen,wie das ihres Schwiegersohnes Joseph Naßi; die Nachricht darüber hat JvsnaSoncin (Uespp. Nr. 20) erhalten: an 2'u.ibi (n-o-u cun) nir-.i mxn
2>21.1I 2'S18 n"' 1'2 ,D.i .ns nsb .1^2:2 (v',2'i:w) p22i:8
'2NN11, PMIM 2P nwnw'2 ,2--n. Als Agostin eine Ausflucht ersann,einen Vertrauensmann von Dona Gracia zu wünschen, dem er Rechenschaftüber Summen, die er ihr schuldete, legen wollte, schrieb sie an ihn: mpi' niPSL'NN bp 1NN1 .82,1 :2p .2!'21- '21811 818 P1X8 '1811 ;,1.1 218 NM. Weiterheißt es das.: 2-8.11 ni'wb 2"'2> 11212 >128 ',ii '1 20 P222181 11211 1182- :n2n 11
.118-'-: i'»2 P22ii8i> 1118.1 122 2"2ii '21811Das Ergebnis dieser Untersuchung ist, daß Salomo Usquc, früher alsMarrane in Portugal Duarte Gomez genannt, zugleich ein gewandter Dichterund ein gewandter praktischer Geschäftsmann war, und mit den Schutzpatronender Marranen, Gracia Men des Naßi und ihrem Schwiegersöhne, in Ver-bindung gestanden hat.
II. Abraham Usquc.
Dieser ist bisher nur als Editor und Truckereibesitzer in Ferrara bekanntgewesen, in dessen Offizin spanische, portugiesische und hebräische Schriften er-schienen sind von 1551/52 bis 1558 (vcrgl. de Rossi äs äJ-pog'rapIiia. Ile-braeo-Herrarsimi p. 28 ff. und 62 sf.). Bei ihm erschien auch die berühmt ge-wordene Ferrarensische Bibel alten Testaments, die erste spanische Über-setzung derselben, mit gothischen Buchstaben gedruckt. Auf dem letzten Blatteist angegeben: con inänstrm äUiZ-eneia äs ^braliam Ilsqne Uortn-Kirs8, estampaäa. en Hsrrara ä costa. , ässpssa äs Vom VokXtias, liiso äs I-svi Xtias, Lspanol, su 14 . äs Xääar äs 53!3.Diese spanische Bibel, welche von sehr vielen beschrieben und besprochen wurde,von Bartolocci, Richard Simon, Vogt, Wolf, Nicolaus Antonio,Element, Knoch, Osmont, de Bure, Crevena, de Rossi und Rodri--gnez de Castro, bietet ein Rätsel dar, welches bisher nur schlecht gelöstwurde. Denn es existiert eine ganz gleiche Bibel mit denselben Thpcn,demselben Format, in demselben Orte gedruckt und in demselbenJahre und Tage vollendet, die aber ediert wurde von Duarte Pinelauf Kosten des Geronimo de Vargas. Es finden sich nämlich zum Schlüsseeiniger Fcrrarcnsischen Bibelexemplare die Worte: eon iuäustria z- äiliASneia