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9 (1907) Geschichte der Juden von der Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal (1494) bis zur dauernden Ansiedlung der Marranen in Holland (1618)
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Geschichte der Juden.

zurückberufen und von Joäo IH. ingrimmig gehaßt und verfolgt (Hercnlano II,p. 304 f.). Ms er nach Rom entflohen und zum Kardinal kreiert war, unter-stützte er energisch die Anstrengungen der Marranen in Rom, die Einführungder Inquisition in Portugal bei der Kurie zu Hintertreiben (Hercnlano II,p. 310 f. und III, p. 58 si). In des Königs ingrimmigen Haß gegen dieMarranen, welcher sich durch den Widerstand steigerte, wurde Miguel da Silvahineingezogen. Die Zeit der Abreise Davids von der Residenz Almerin istnicht angegeben, sie muß indes im Sommer 1526 erfolgt sein, denn im Dezemberdesselben Jahres war er bereits in Mmerin, wovon weiter unten. Es ist zwarim LIs. angegeben, daß er zwei seiner Diener, mit denen er fort und fortStänkereien hatte, im Adar (März) 1527 entlassen habe. 2,772 -mv 2-02 'inm

iin. Es ist aber gewiß ein Schreibfehler, statt >"oi. Der König gewährteihm eine Frist von zwei Monaten, sich einzuschiffcn, er aber hielt sich noch ein-mal so lange auf der Rückreise, namentlich in Tavira, auf, um mit dem Hosedurch schwindelhafte Aufmerksamkeiten und Vorwände wieder anzuknüpfen, undverkehrte auf dem Wege von Atmerin bis zur Hafenstation mit Marranen:

wm.2'2>7N >i8 q,22 72p 2'L-17 an >2 727 7,2--'2- 7,2>i ,8 pn nb 182.7,

78-8, 2,' 17'22 2.7 -2 2'7I7> 2-21187 77778 28 '2 7:7 721-. Endlich wurde er ge-zwungen, die Hafenstadt Tavira (787.82) zu verlassen und sich einzuschiffen.Im Hafen von Almeria auf spanischem Gebiete wurde er und seine Begleitungangehalten, weil er als Jude den spanischen Boden nicht betreten durste. Erzeigte zwar die vom Papste erhaltene Bulle vor, aber die spanischen Behördengaben nichts darauf und gestatteten ihm nur, einen Boten an den Kaiser Karl V.zu senden, der damals in Granada geweilt. Nach 12 Tagen kam sein Botemit einem Geleitschreiben für ihn vom Kaiser, daß ihm gestattet werde, durchdas spanische Gebiet zu Wasser und zu Land zu reisen. Nichtsdestowenigerwollte ihn der Alkalde nicht ziehen lassen, weil ihn der Großinquisitor vonMurcia (78-27,22 72,-7 8,72.7 7-777) bedeutet habe, ihn in Gewahrsam zu bringen.Erst nachdem dem Inquisitor das Schreiben des Kaisers vorgelegt worden war,gestattete er ihm die Weiterreise. Hierbei bricht der Reisebericht Davids ab.

Seine anderweitigen Fährnisse erfahren wir nur aus dem Berichte seinesBegleiters Salomo Kohcn, welcher sämtliche Ausgaben aufzeichnete, die>er in Davids Aufträge gemacht hatte, bis zur Zeit, als das Schiff, das ihntrug, im Monate Jjar (Mai) 1527 an einer Insel Schiffbruch erlitten hatte.

7-2 -.7'2,- 72>8 7,82,77 82 78 (? 728722 ,72722) 7,2722 P2 7282° '28 2,728 721-71-2 p- )2 7'2 P22,77 >77-8 8,77 2,>2 >2 I"27 722 2,778 '"7 2,>2 7,7 '7 . . ,22,782I>2 . . 7,8X177 -.7-2,- 12 '778, . . . 72'7»88 7- 7 8-182! 1» 8,7 8>x,7 72-8 82 78,21182, 71-L27 77227 8,77 2,>2 >2 .,"27 7 "8 2-7 7 'X7 2I>7 7- . . . . ,"27 722 7"'

. 2'2>77 2"' ,22 272,

Weiterhin berichtet dieser Salomo Kohen, aber in einem Tenor, als wennDavid ihm diktiert hätte, daß ihm nach dem Schiffbruche viele Wertsachen voneinem spanischen Granden Claromonte konfisziert worden sind, obwohl erihm die Pässe vom Papste, dem Könige von Portugal und dem Kaiser nebstGeschenken zugesandt hatte. Hierbei sind auch genaue Data angegeben, abersie stimmen nicht ganz zu den ersten, a'i-i-7 82 78 ....' 7282- 7.8 2,728 72

72,7 88 27, 2,8-17 '2 . . 7,7 . . 782 ,"27 7"8 77'8 '2 2>>2 12 2 I >2 7 8 8 - 2> 7277 7-82'177782, 17,81 1282, 71'22 8-2 78,2 778'722 8- ,"27 7>>8 2>778 7"' >2 2,'2 '2217788-2,82, 78,27 82 78 . . 72,7 88 '7782' 121... -7227 .788 8'2' 1-ll8 "227 8.8 '77821"2 >V'82',7 2I>2 '7', . . . 72--2I 8.82127,2 1822, 7,'2'2872 p '7'2 I'72> . . . 2-2722,71'8'2 8777 7'-72 -177 2'7 '88 '7782 1'72' 82 2- 12'8.8 7277 82 ,"-,7 7''8 2-778 2'2'