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Geschichte der Juden.
Joseph Sambari, welcher dieselbe Relation hat (Neubauer, Lmeoäota, Oxou.p. 1 l 5 ), nennt zwar den Namen des morgenländischen Kalifen und des ägyptischen,welcher des elfteren Tochter geheiratet hatte, die eben die Nagidwürde fürÄgypten sollizitiert haben soll, und gibt auch ein chronologisches Datum dabei:12p 1221 2-1P2 ->828 1,12 X-211 211221b 2"22 1122 I0-828X (?) p- xu> 8222 ->182-1Plx8 1282,1 1X2 11M-8 1"22.11 2-v8x >1 XII 2112218 1"22 11221 . 18118 X (121 l.)'121 2'11.1>1 >>1P 8p 18x21 2'122. Die Data stimmen nicht. Denn Hedschra 366 istgleich 976 und müßte nach jüdischer Zeitrechnung 4736 lauten; indessen würdensich diese ausgleichen lassen, wenn das Übrige historisch wäre. Der Name desKalifen p-x-2 ist gewiß korrumpiert und gibt keinen Anhaltspunkt. Aber derdeutlich gegebene Name des Königs Nasr-Addaula, der in dieser Zeit überÄgypten geherrscht haben soll, beweist die Ungeschichtlichkeit der Relation.
Gemeint ist wohl der hochangesehene Hamdanide Nasr-Addaula, der um942 vom Kalifen Almuttatti zum Obersten der Emire (Lmir al-IImra) ernanntwurde und mit demselben verschwägert war; aber dieser war nicht Beherrschervon Ägypten. Selbständige Könige oder Kalifen dieses Landes waren erst dieObeiditen, deren Herrschaft 9 l 0 begann, die aber als Fatimiden Todfeinde derAbassiden von Bagdad waren. Eine Verschwägerung dieser beiden Kalifenhäuser,von denen das morgenländische Sunniten, und das ägpptisch-fatimidische Schiitenwaren, hat bis znm Untergang des letzteren durch Saladin 1169 nicht statt-gesunden. Die Namen bei Sambari machen die Relation, die er von DavidJbn-Abi-Simra entlehnt hat, nicht mehr geschichtlich als seine Daten.
Schwerlich ist die hier gegebene Motivierung des Ursprunges mehr alsSage, daß eine bagdadische Sultanstochter von ihrem ägyptischen Sultan-Gemahlgewünscht habe, in Ägypten eine Analogie oder Surrogat der Exilarchenwürdein der Nagidwürde zu schaffen, und daß Nachkommen des davidischen Hausesdamit bekleidet worden wären, bis zu einer Zeit, wo auch nicht-davidische Per-sönlichkeiten dazu erhoben worden wären.
Wohl aber läßt cs sich denken, daß eine am ägyptischen Hofe angesehenejüdische Persönlichkeit sich angelegen sein ließ, eine Art Oberherrlichkeit über dieägyptischen Gemeinden zu erhalten und dafür das Beispiel des vom orien-talischen Kalifat unterstützten Exilarchats geltend gemacht hat. — Doch wichtigerals der Anfang ist das Ende der Nagidwürde. Für diesen Punkt kannDavid-Jbn-Abi-Simra als klassischer Zeuge angesehen werden, daß sie bis zurDynastie der ;-xim bestanden habe. Es fragt sich nur, was dieses Wort be-deutet; es können nämlich damit Seldschuken und Türken gemeint sein. Indessenergibt sich aus mehreren Zeugnissen, daß die Nagidwürde erst mit der EroberungÄgyptens durch Selim I. 1517 ihr Ende erreicht hat. Wir kennen nämlichden Namen des letzten Nagids. Obadja de Berti noro nennt nämlich einensolchen vom Jahre 1488 Namens Nathan Kohen, der noch die ganzen Macht-befugnisse von ehemals besaß (in seinem itinerärischen Briese, Jahrbuch desLiteraturvereins 1863 , S. 209 ): ,111 12-x o-ii.i-.i 822 ,1111 xn 2-1222 221-.1 1-1111.1-°> IX .112- 12X 828 V1-P2 2122 112181 112x8 ->821 ,1X2 12 >8 2-1 2-122 ->82 18222
1- 11 21-1 XII 12X1 . 8.1P1 8.1^2 122 2-1-1 1122 XIII 2-222 1l8.1>21 822 12X 2-111-1 ;2IX-121 2 PIX 2 X1.11 P2II 1-211 2211 1'2P X111 ;.121 >11 '1 122 1121 2-12 2-8211-2 22'.
Es ist ohne Zweifel derselbe Nathan Kohen, von dem Jbn-Abi-Simrareferiert, er habe es vermieden, sich mit einer Familie in Kairo zu verschwägern,deren Vorfahren unter Abraham Maimuni II. (I 3 l 3 ) vom Karäertume zumRabbanitentum übergetreten waren (Rsspii. II., Nr. 796 , p. 37 c.): 'i i-m
2- 1V22 .12X1 ,118 PX1P12 -22 12X> ,111222 2,1'X2 12X P1p8 IUI x8 >121 8"! >11
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