Woten
i.
Die Uagid-Miirde in Ägypten und der leiste Träger derselben
Isaak Schalal.
Nicht nur Maimuni, sein Sohn und sein Enkel, sondern auch vor und nachihnen hatten die je an der Spitze der ägyptischen Judenheit stehenden Männereine offizielle Würde und den Titel i')), arabisch 2'7 (Ners) „Oberhaupt,Es war damit eine gewisse Machtbefugnis verbunden. Vor Maimuni wirdRathanael Hibat-Allah Alg'ami als solcher genannt (bei Benjamin vonTudela, vergl. Bd. VI, S.258). Maimunis Ururenkel, Abraham Maimuni II.,führte noch diesen Titel (bei Uarolli Laktor u Heruoli e. 5, p. 13). Obdessen Sohn Josua noch diese Würde inne hatte, ist nicht bekannt. JosuasSohn David II. wird Nagid von Damaskus genannt (Einl. zu JosephSefardis Superkomment, zu Jbn Esra). Diese Würde bestand aber noch, wieeben nachgewiesen werden soll, bis Anfang des 16. Jahrhunderts. Von Endedes XV. bezeugt es Isaak Abrabanel (in seinem i7'22 7ipi2', Vers. Ende 1197
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Äi°>Vb 2b2!7'b. Entstehung, Befugnis und Ende der Nagidwürde ist noch nichtkritisch untersucht worden. Der Gegenstand verdient es aber um so mehr, alssich daraus ergeben wird, daß die Einverleibung Ägyptens in das türkischeReich auch in den Verhältnissen der ägyptischen Juden eine Wandlung hervor-gerufen hat.
Über Anfang und Untergang der Nagidwürde hat der in Ägyptenlebende Rabbiner David Jbn-Abi-Simra eine interessante Notiz erhalten, dienoch nicht beachtet worden ist. Sie findet sich in dessen Usspp. V. III (eä.Furth 1781, Nr. 509; sie beginnt mit Nr. 400). Ich muß sie in sxbsnva
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