Paul de Pina.
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Dieser glühende junge Dichter war so glücklich, der Inquisitionzu entgehen und nach Amsterdam zu eilen. Er dichtete ein schwung-volles Lied in spanischer Sprache kein: Anblick dieser Stadt, dieihm wie ein neues Jerusalem erschien?) Auch auf sein Beschnei-dungsfest dichtete er einige Perse. Ein anderer marrauischer Tichter-jüngling wurde gerade durch den tragischen Tod des FranziskanersDiogo dem Judentum anhänglich. Paul de Pina, von poeti-schen Anlagen, hatte ein schwärmerisch-religiöses Gemüt und war imBegriff, Mönch zu werden. Einen seiner Verwandten, DiogoGomez Lobato, im Herzen dem Judentum anhänglich, er-füllte ein solcher Schritt mit Schmerz, und er wollte ihn daranhindern. Er gab ihm daher auf seiner Reise nach Italien einSchreiben an den zu seiner Zeit gefeierten jüdischen Arzt EliaMontalto, früher als Scheinchrist Felix M o n t a l t o 2) ge-
*) Das. p. 74.
2) Das. kslnsiou Io» kosta.8 p. 55; Rarboss, Aaeliaclo Inwitana II,
1 ,. 75; derselbe bemerkt, Montalto sei ein jüngerer Bruder des AmatusLusitanus gewesen. Von Montaltos Entrüstung über die Aufschneidereien derLurjanisten, als er noch in Italien mar, w. u. Über seine Schriften s. dieBiographien und Varmolx, Iiistoirs clk8 Zleclseins .Inikd p. 169. Handschriftlichist von ihm noch vorhanden: Tratt.aclo sobrs o Oapitnlo 53 cls Isaias sotros textos cls saxraäa Dseritura in portugiesischer Sprache, im Besitze desOr. Kahserling (vergl. Frankel, Monatsschrift 1868 S- 323). Die Seminar-bibliothek besitzt ebenfalls eine Handschrift von Montalto (Nr. 87) unter demTitel Drattallo por sl Oostor Llontalto 8obrs sl oapitnlo cls Oüaz?a8 inspanischer Sprache, kopiert 1670. Es ist nur ein Auszug aus dem Original.
Die Veranlassung zur Abfassung dieses Traktats, welche im Original im An-fang gegeben ist, befindet sich im Spanischen zum Schluß. Das von de Rossiin der Libliotdeoa jnclaioa autiobristiana Nr. 120 angeführte libro ks^topor sl illnstrs LIian Lvntalto ist entschieden identisch mit dem Irattaäonach dem von de Rossi angegebenen Inhalt. Dagegen ist das Lar.onamisnt»äst 8eäor Oabam Nontalto su Oarin eine Pseudepigraphic, so wie dasganze in Brüssel 1868 von Kaplan edierte Merkchen unter dem Titel Oanislloö rspnssta L los 6dri8tiano8 pseudepigraph ist. Alles, was darüber in derMonatsschrift a. a. O. gesagt ist, hat nicht den geringsten historischen Wert.
Interessant ist, was Leon Modena über Montalto berichtet in vro >vn p. 66.
Der kabbalistische Sendbote aus Palästina, Inda Galante, hatte in Venedigvon den Wundern erzählt, die Isaak Lurja verrichtet haben soll. Da er krankwurde, behandelte ihn Montalto in Venedig und mar außer sich über dieseWundertätern, rw upw nb . bnt chpd pixrb bmri.m merz bp rem nrw.n piw, ^
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pir n.nn pn> IIP PN :rni n? UMMIN .awi br.n. Modena bemerktdabei ein Datum: rire, .n": ->nr m >.:r: n'.nv nr:. Dieses Datum muß indes
näher bestimmt werden. Das antikabbalistische Merkchen srn mn vollendete der Vers.
Winter 1638 (zum Schluß); 25 Jahre und mehr vorher, wäre etwa 1613 oder 1612.
Allein Montalto war noch vor Heinrichs IV. Tod (16l0) nicht in Venedig, sondernin Paris (s. w. u.). Man müßte also lesen vmn n"r. Das wäre 1610 oder 1609.
Graetz, Geschichte der Juden. IX. ZO
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