Isaak Troki.
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scharf gewesen sein muß, daß sich Czechowic herausgefordert sah,seine Behauptung in einer Gegenschrift zu rechtfertigen.
Mehr noch als Jakob von Belzyce ließ sich ein Karäer Isaakben Abraham Troki saus Trok bei Wilna, geb. um 1533, gest. 1594^)in Disputation mit Polnischen und litauischen Anhängern ver-schiedener Bekenntnisse ein. Er hatte Zutritt zu Adligen, Kirchen-fürsten und andern christlichen Kreisen, war bibelfest und auch imneuen Testamente, sowie in rabbinischen und in den verschiedenenreligiös-polemischen Schriften seiner Zeit belesen und solchergestaltausgerüstet, gründlichen Bescheid zu geben. Die Ergebnisse seinerruhig gehaltenen Religionsgespräche sammelte Isaak Troki kurz vorseinem Tode (1593) zu einem Werke, das später berufen war, alsArsenal für die niederschmetternden Geschosse gegen das Christentumzu dienen. „Befestigung des Glaubens" (Elrisuü Lmnnn)nannte er sein Werk; aber er entkräftete nicht bloß die vielfachenAngriffe von christlicher Seite gegen das Judentum, sondern gingauch dem Christentums zu Leibe und hob recht geschickt und mitSachkenntnis die Widersprüche und unhaltbaren Behauptungenhervor, welche in den Evangelien. und andern christlichen UrschriftenVorkommen. Es ist das einzige Buch eines karäischen Schriftstellers,das sich einigermaßen lesen läßt. Besonders Neues enthält es zwarnicht; alles was darin zur Verteidigung des Judentums und zurBekämpfung des Christentums vorgebracht wird, ist bereits von
Lublin 1581 d. h. Rssxousio äuoobi äuäusi u Lei. uä OialoKos Eneolwvviei.In demselben Jahre schrieb Czechowic dagegen: Vmäioius äuornm äiuloKornwoontru laoobum luäasum äs Leides, wahrscheinlich untergegangen. Ferner-Hat ein Ms. des Obisrck Lmrma von Unger (bei Wolf IV. p. 76V) zum Schlußdie Worte: IINIIN nbnnNI NM bpIiI IPV' NVIIIN inro Inb INN 'INN 1V2
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Es ist derselbe Notarikon-Unsinn, den auch Reuchlin aufgestellt hat (o. S. 80).Aus dem Umstand, daß Nachman Jakob von Belzyce in einer karäischen Schriftzitiert wird, zu schließen, er sei selbst Karäer gewesen, ist sehr übereilt. Ansseiner Abstammung aus Belzyce und seinem Aufenthalt in Lublin möchte imGegenteil geschlossen werden können, er sei Rabbinit gewesen; denn daselbst gabes keine Karäer.
Über ihn Geiger, in Liebermanns Kalender-Jahrbuch Jahrg. 1854, S. 21fg.Schon de Rosst hat bewiesen, daß der Vers, des mwn pun Karäer war. Esbedurfte um so weniger des weitläufigen Gelehrtenapparats im genanntenJahrbuche, um diese Tatsache zu beweisen, als der Vers, im Memoriale derKaräer als erster in der Reihe der Litauischen Karäer aufgeführt wird: NIi7M2K pun bpI PNIUIN I-nn . . . PNU' '.NI . Dieses polemisch-apologetische Werkwurde zuerst von Wagenseil ediert 1681 in Nslu i^uss, Satunus mit latei-nischer Übersetzung, aber nach einem fehlerhaften Texte, den Wagenseil in Afrikaerworben hatte. Korrekt ist die neueste Edition vom Rabbiner M. Deutsch,Sorau 1865 und 1873, mit Benutzung der Verbesserungen aus Ilngers Kodex.