Chajim Vital Calabrese.
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Sultan, wie in einem eigenen Staate, dessen Gesetzgeber und Herrschersie allein waren. Ein kabbalistischer Kreis bildete auf Joseph Sagis'Vorschlag ein Konventikel mit eigenen Formen; die Mitglieder des-selben kamen am Freitag zusammen und beichteten einander ihreSünden ganz offen?) Die Kabbalisten hatten es bereits in Nach-ahmung des Katholizismus zur Ohrenbeichte und zur Verehrung derMärtyrer gebracht. — So war der Schauplatz beschaffen, auf demIsaak Lurja, der Schöpfer der neuen Kabbala, neue Verirrungenanstiften sollte.
In der ersten Zeit seiner Ankunft (um 1569 ) 2 ) scheint er wenigBeachtung in der Kabbalistenstadt gefunden zu haben. Was konnteer den ergrauten Mystikern lehren, das sie nicht schon wüßten?Ohnehin war seine Art verschieden von der aller übrigen. Er hocktenicht über Büchern, nicht einmal den Sohar führte er bei sich,sondern liebte es, auf freiem Felde oder auf Gräbern zu weilen.Erst durch seine Bekanntschaft und Verbindung mit einem nochgrößern, vielleicht nicht so ehrlichen Schwärmer wurde er eine ge-suchte Persönlichkeit und steckte alle Welt mit seinen wachen Träumenan. Dieser Mann war der Italiener Chajim Vital Calabresetgeb. 1543, gest. Tammus 1620)2), dessen Vater, ein Gesetzesrollen-schreiber, aus Italien nach Palästina gewandert war. Vital hattein seiner Jugend nichts Rechtes gelernt, sondern etwas von Talmudoder Geheimlehre bei Mose Alschaich und Mose Corduero gekosteteDafür besaß er eine ausschweifende Phantasie und eine entschiedeneNeigung für das Abenteuerliche und für Lärmschlagen. Zwei undein halb Jahr hatte sich Vital mit Alchemie und Goldmacherkunstbeschäftigt?), wobei er sich ohne Zweifel kabbalistischer Formeln be-^
liebes, ei ss äoutoit envors cle guslgus plus Araml propres. Die Tatsachevon der Verwüstung in Safet scheint mir zweifelhaft, denn wir besitzen ausdieser Zeit Detailnachricht über diese Stadt, und es wird auch nicht mit einemWorte darauf hingcdeutet. Ter französische Gesandte in Konstantinopel scheintLiberias mit Safet verwechselt zu haben, denn aus jener Stadt sollen dieJuden um diese Zeit, wohl nach dem Tode des Joseph von Naxos, von denArabern ausgewiesen worden sein (Robinson, Palästina III 524).
9 Vitals Selbstbiographie p. 13 b: 'i-vbn 712,2 wwv.-, 6 ?"».-, '12) wnn normvnn bv nvo^i ^22 no:2n IN'22 0^2 nn> pvpnnb o'iwni 'n >nn' nsx N'pviv o'22nnuedll bnnn ll-m.v ni 'n> iip w NINN >22122 NI2>!2 v'irip«,-! onv. Im Ver-
laufe ist das. angegeben: n ni22vnn pl>2 b-newn n'n (->cr 'n) o>2v n2°,!2 'n '2x.Es ist wohl dasselbe, was Elieser Askari (onnn Ans.) berichtet: nn2n ivivp nsrv
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9 S. Note o. 9 Dieselbe Note.
9 Selbstbiographie x. 22a: 2,isn^„ : ,212s 2102 nunv hnw) ^ 22N 22.
N12 2N2 'N,22>1 N2I.NN ;!2 '.ni'I22ir' Nonen 2'22> '2 pl> b> 22ni> "g2221 2NI2 Nllvpb NI21VN12
x'2'2i>nn. Darauf spielt auch die Einl. an: 2212 n"2 121222 >2 nirn 2271
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