Dona Gracia Mendesia.
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Blaues. Das Trauerlied des letzteren pflegte in der Synagogevon Pesaro Jahr aus Jahr ein an: Tage der Zerstörung Jerusalemsrezitiert zu werden?) — Ein Schrei des Entsetzens erscholl bei derNachricht von diesen Scheiterhaufen der Marranen in Ancona unterallen Juden. Die Verurteilung war ebenso widerrechtlich wie gran--sam, weil, wie schon erwähnt, die Religionsfreiheit der Marranen inAncona von drei Päpsten hintereinander ihnen feierlich zngesichert war.Namentlich waren die portugiesischen Marranen in der Türkei von diesemSchlage gegen ihre Leidensgefährten betäubt. Sie sannen auf Mittel,Rache an dem wahnsinnig herzlosen Papste zu nehmen. Die eigentümlicheLage der Juden in diesem Jahrhundert gab ihnen die Möglichkeit andie Hand, an einen Kampf mit den: boshaften Feinde auf dem Petrus-stuhle zu denken. Eine gewisse Einheit der Inden im Morgenlandekonnte die Mittel dazu liefern.
Es lebte damals eine edle jüdische Frau, die durch weibliche Anmut,Geist, Gemüt, Charakter und Seelengröße eine Zierde ihres Ge-schlechtes und Volkes war und zu den anserwählten Erscheinungengehörte, welche die Vorsehung von Zeit zu Zeit in die Welt zu setzenscheint, um die göttliche Ebenbildlichkeit des Menschen nicht ganz inVergessenheit geraten zu lassen. Dona Gracia Mendesia^)hatte einen klangvollen Namen wie selten eine Frau, den ihre jüdischenZeitgenossen nur mit Verehrung und Liebe nannten. Mit großartigenGeldmitteln gesegnet und sie nur zum besten anderer und zur Hebungdes Geistes weise verwendend, gebot sie über einen Einfluß gleicheiner Fürstin und herrschte über Hunderttausende ihr freudig entgegen-schlagender Herzen. Man nannte sie die Esther ihrer Zeit. Aberwelche Seelenkampfe mußte sie durchmnchen, bis sie sich frei Gracia(Channa) nennen durfte. Der Schmutz der Gemeinheit und Schlechtig.
y Die Quellen über den Tod der Märtyrer von Ancona, welcher früher nuraus 8 obalsobslet und gelegentlicher Erwähnung bekannt war, fließen gegen-wärtig reichlich. Ein Trauerlied von Jakob de Fano, veröffentlicht in Revue ck.Rt. X, 154 f. Ein Trauerlied von Salomo Chasan, abgedruckt aus einem Loäl.As. in der Zeitschrift Ribunou V, 343 . Die Namen der Märtyrer wurdenrichtiggestellt von Kaufmann Revue das. I 52 f. Auch ein Mardocha: de Blaueshat ein Trauerlied darüber wie über die Vernichtung des Talmuds gedichtet(p. S. 322 ), das unbekannt ist. Darüber berichtet Graziano, Revue IV yßf..
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2 ) Über Gracia Mendesia, ihren Neffen und ihre Familie Note 6 . ^