Joäo de Mellv.
26S
einen Lant aus und vergossen keine Träne, sondern nahmen Abschiedvoneinander, Eltern von ihren Kindern, Frauen von ihren Männern,Bruder vom Bruder, als weun sie gewärtig wären, einander baldwiederzusehen. Die Väter erteilten den Kindern in der letzten Stundeden Segen, und die Eheleute gaben einander den Abschiedskuß?)
Joäo de Mello Pflegte auch von Zeit zu Zeit mit seinen Schergenund Familiären die Schisse zu überfallen, welche auslaufen sollten.Und wehe den Marranen, welche betroffen wurden, die Fluchtergreifen zu wollen. Sie wurden sofort verhaftet und in die dunkelnKerker gebracht, wenn auch nicht die mindeste Schuld an ihnen haftete?)
Ter Papst übersandte diese die Untaten der Inquisition brand-markende Denkschrift seinen: Nuntius in Lissabon, um sie den: Königund den: Jüfanten General-Inquisitor vorzulegen. Sie sollte wenigstensdazu beitragen, eine Milderung in der Bestrafung eiutreten zu lassen.Aber weder der eine noch der andere haben sie des Lesens gewürdigt,sondern sie wurde den Inquisitoren vorgelegt, ihre Meinung darüberzu äußern. Diese leugneten entweder die von ihnen begangenen Un-geheuerlichkeiten oder sie beschönigten sie unter den: Vorwände, daßdie Reinheit des christlichen Glaubens nur dadurch erhalten werdenkönnte?) So war auch dieses Mittel fehlgeschlugen.
Die gegenseitigen Anklagen des Papstes gegen die Umnensch-lichkeit der Inquisitoren und des Hofes gegen die Begünstigung derMarranen von seiten der Kurie führten nicht zun: Ziele. Der NuntiusLipomano in Lissabon unterstützte nämlich die Nenchristen nicht tat-kräftig genug, ließ sie vielmehr anklagen, einsperren, verurteilen,verbrennen und ihre Güter konfiszieren.
Zun: wiederholten Male versuchte der päpstliche Stuhl der Un-menschlichkeit der Inquisition durch Sendung eines andern NuntiusEinhalt zu tun, um sie erst dann zu bestätigen, wenn der Papst sichvon den: Stande der Dinge an Ort und Stelle volle Überzeugungdurch denselben verschafft haben werde. Indessen vermochte auch diesernicht viel durchzusetzen. Anfangs verweigerte ihn: der portugiesischeHof den Eintritt ins Land, und als er endlich nach mehreren Unter-handlungen eingelassen wurde, (September 1545), fand er den Königaußerordentlich starrsinnig und zu keinem Zugeständnis geneigt. Dem
h Herculano, 190: äs nenbn oo::8n esto:: Mo ssMnMäo oomo äar i:os30ssnbor tnntn gneieuoin sn tracmsirn bnmniia, aus vis8em os üllws Isvarsen8 Mis n cmsimnr, st g-s molbsrn8 seus »mriäos, s bmm irmnöü no8o::tro8, et qus näo o::vs88ö gei'8on que ka>Is.88s, uem oburaWS, nsm üueessnsnlmm otro Movimento, 8Si:aö äe8geäirem 88 Iu:ii8 äoe otrv8 vom 8::»8dsntzöe8, eomo q::e ss gnrti88sm gern tornar no ontro äin.h Das. 197.h Das. 235.