Paul III. den Marrauen günstig.
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werden dürften?) Und dieser Papst svllte die Hand dazu bieten, dieInquisition mit Scheiterhaufen in Portugal einzuführen?
Sobald er den päpstlichen Stuhl bestiegen hatte, erachtete es aller-dings der König von Portugal und noch mehr sein Bruder, der einKardinal und kirchlich gesinnt war, als eine wichtige Angelegenheit,Clemens' Bullen und Breven zugunsten der Marrauen aufheben zulassen, welche die Wirksamkeit der Inquisition hinderten. Aber auchder Sachwalter der Marrauen, Duarte de Paz, dein ein Beistand anDiogo Rodrigues Pinto beigegeben war, ließ es nicht anBemühungen fehlen, dem entgegenzuarbeiten. Gold wurde nichtgespart. Duarte de Paz, obwohl scheinbar in verräterischer Korre-spondenz mit den: König, bot dem Kardinal Santiquatro, dem Partei-gänger Portugals, eine jährliche Pension von 800 Crusados an, wenner den Marrauen seinen Schutz znwenden wollte. Der Papst, diplo-matisch bedächtig wie er war, der sich nicht gern durch ein Wort bindenmochte, entschied zuerst (3. November 1534), daß Clemens' Breve nichtveröffentlicht werden sollte?) Als er aber erfuhr, daß es bereits inWirksamkeit getreten war, ließ er die Sache von neuem untersuchenund ernannte dazu zwei Kardinale, Ghinucci und Simoneta,von denen der erstere die Marrauen entschieden begünstigte und eineSchrift zu ihrer Verteidigung veröffentlicht hatte?) Mag dieser sichden Marrauen verkauft haben, wie die Dominikanerpartei behaup-tete. Aber sein Kollege Simoneta galt als ein unbestechlicher Cha-rakter, und auch er gab sein Gutachten zugunsten der Marranen ab.Infolgedessen ermahnte Paul 111. den portugiesischen Hof nachdrück-lich, Clemens' VII. Absolutionsbulle Gehorsam zu erweisen. Er. be-merkte, wenn auch die von dem Könige den Marranen erteiltenPrivilegien, wegen ihres Verhaltens nicht zur Untersuchung gezogenzu werden, gegen das kanonische Gesetz verstießen, so müßte ein könig-liches Wort die Herrscher binden. Er war entschieden gegen die Gefangen-haltung der Marranen in unzugänglichen Kerkern und gegen dieGüterkonfiskation. Aber wie alle damaligen katholischen Könige nur
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Ueronlnno, oriZsin ün IngnisitzLo II p. 69 ff.
Daf. II p. 86: Auditor Lninsrns (Slnnuooi) S8t snexeetiesinme inistn ennsn, tllin qnin tult ndvoentns prnedietis eonvereis, tum quin soripsitxro eis st eonsilimn tseit stnmpnrs.