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9 (1907) Geschichte der Juden von der Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal (1494) bis zur dauernden Ansiedlung der Marranen in Holland (1618)
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Geschichte der Juden.

d. h. eben so viele Gemeindegruppen. Denn die jüdische Körperschaft inder türkischen Hauptstadt und in den übrigen Städten bildete nicht einegeschlossene Einheit, sondern zerfiel in verschiedene Gruppen undBruchteile, je nach dein Lande oder dem Orte ihrer Heimat, von denenjede ihre Eigenart bewahren, ihre Erinnerungen erhalten, ihre Liturgieund ihren Ritus beibehalten und sogar ihre eigene Synagoge und eineigenes Rabbinatskollegium haben wollte. Die Gesamtgemeindeteilte sich daher in lauter Landsmannschaften, die sich gegeneinanderabschlossen und nicht zu einen: großen Ganzen verschmelzen mochten.Es gab also nicht bloß k a st i l i a n i s ch e, aragonische undportugiesische Gemeinden, sondern noch engere Verbände, Cor-d u a n i s ch e , T o l e d a n i s ch e , B a r c e l o n e n s i s ch e , L i s sa-li o n e r K a h a l s (Gruppen), neben deutschen, aPuli s ch e n ,m essinischen , zeitune n s i s ch e n oder griechischen.^)Jede Kleingemeinde verteilte die Steuern unter ihre Mitglieder selbst-

Augen hatten. Das Vorwort des Editors (Salomo Masal-Tob) sagt es aberdeutlich. Es verdient überhaupt trotz seines schwärmerischen Stiles, mitgeteiltzu werden. Es lautet: 12^122 212221.2121 . . . , 21221-13 .22222 .222 . . . 21222,2 '2 .i'i.i

2Pp' '22 2201 P2) 1)2 'N2 2I2N '2221 pur M2P2 222 '22P1 2I2p)'H 21)2,2 21)1!vb

N212.2 2212.2 '.2 2P P122 2N N12 . . . I).2lb) 21.12 »)I2N 1N' 2 .2 p") 211.112 -j2,' '2122 ;2b.11) ,2'2!22 ibv . . . 222'5 I)'2p . . . ; 1 12 .2 .21212 '2.222 51212-2 5)2)1 212 p.2212.21 " 1 >> 1 )' 2 ) 2 V 1 P . . . 22 p '2 2 ')p 2>.l5 11.2 21 . . . L ')2 111221 1212 5>2) 5l22"2. DasVerbum n '22 bezieht sich doch wohl auf ven Übersetzer, daß ihn Hamon ausPersien mitgebracht hat. llber diese persische Übersetzung haben Walton inder Einl. zur Londoner Polygotte, Roscnmnller in einer Dissertation: (io vsr-sions üsntatsnslir persicn eoimnentatio, und noch andere nur Vages init-geteilt; Munk hat, wie über viele Materien der jüdischen und arabischenLiteratur, auch darüber Licht verbreitet in seinen klotiess sar Laackia. 6a,mp. 62 ff. Dieser Übersetzung hat Alexander Kohut eine eingehende Schriftgewidmet: Kritische Beleuchtung d. pers. Pent.-Übersetzung, Leipzig und Heidel-berg 1871.Da diese Übersetzung 1516 gedruckt wurde, so muß sic M. Hamonbei seiner Begleitung Suleiman's im ersten persischen Feldzuge (153435)mitgebracht haben.

y Die Zahl der Inden Konstantinvpcls in dieser Zeit läßt sich nicht genauermitteln. Nach üslatione äs Ooiwtantinopott zählten sie 11300 erwachseneSteuerpflichtige über 12 Jahren, ohne Frauen, was etwa 30 000 ergeben würde.Stephan Gerlach bemerkt in seinem Tagebuche (p. 90), daß bis zum I. 1574über 10 000 Juden nach Konstantinopcl eingewandert sein sollen, welche allefrüher Christen gewesen, d. h. Marranen. Zinkeisen (Geschichte des osman-nischen Reichs III, S. 309, Note) hat die Zahl mißverstanden und sic als dieGesamtgcm einde aufgefaßt; daher findet man bei ihm die Zahl zu geringangeschlagen Gerlach schreibt das. S. 174: Die Deutschen und Ungarischen habenSchule zu Hanse, die Welschen, Spanier, Griechen ihre besonderen Schulen. Vorder großen Brunst (Sept. 1560 bei v. Hammer III 528; Llliarrisre, HsKotiabionsäs la. Kranes äaiis ls üsvant III, p. 88 ff.) waren deren 44, jetzt (1575)sind hier etliche dreißig. Über die partiellen Gemeinden und Synagogenvergl. die zeitgenössischen Responsa.