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Geschichte der Juden.
spanischer Abkunft, Abraham de Castro, setzte Selim zumMüuzpächter für die neue türkische Prägung ein, und dieser erlangtedurch seine Reichtnmer und seinen Einfluß eine gewichtige Stimmeim türkischen Beamtenkreise und in der ägyptischen Jndenheit. DeCastro war sehr wohltätig, spendete alljährlich 3000 Goldguldenfür Almosen und nahm überhaupt ein lebendiges Interesse an denAngelegenheiten seiner Glaubensgenossen.*)
Die alte Ordnung der ägyptischen Jndenheit scheint nun Selim I.oder der Vizesultan Cheibeg verändert zu haben. Bis dahin be-stand seit Jahrhunderten ein Oberrabbinat und Oberrichteramt übersämtliche Gemeinden, dessen Inhaber eine Art fürstliche Gewalt hatte,ähnlich derjenigen, welche die babylonischen oder bagdadensischenExilsfürsten ehemals inne hatten. Der Oberrabbiner oder Fürst (Nngid)ernannte die Rabbiner für die Gemeinde, entschied die Streitigkeitenunter den Juden ganz allein in höchster Instanz, hatte das Recht,jede neue Einrichtung oder Maßregel zu bestätigen oder zu verwerfen,durfte selbst gewisse Leibesstrafen über Vergehen und Verbrechenvon seiten der Glaubensgenossen unter seiner Gerichtsbarkeit ver-hängen und bezog für diese Funktionen bedeutende Einnahmen. DieseOrdnung wurde seit der Herrschaft der Türken über Ägypten aufge-hoben.-) Jede Gemeinde erhielt fortan die Selbständigkeit, ihrenRabbiner selbst zu wählen und ihre Angelegenheiten ohne Bevor-mundung zu ordnen. Der letzte jüdisch-ägyptische Fürst oder Groß-rabbiner, Isaak Schakal (o. S. 16), wurde seiner Würde entsetztund begab sich mit seinen Reichtümern nach Jerusalem, wo erein Wohltäter der anwachsenden Gemeinde wurde. Das Rabbinat vonKairo erhielt darauf der spanische Einwanderer David Jbn-Abi-Simra^jwegen seines biederen Charakters, seiner Gelehrsamkeit, seines Wohl-tätigkeitssinnes und wohl auch oder noch mehr wegen seines Reichtums.Man erzählte sich, er habe in seinem Hause einen Schatz gehoben,den er dazu verwendete, die armen Talmudbeflissenen in Ägypten,Jerusalem, Hebron und Safet zu unterstützen.^) David Simras An-sehen stieg so bedeutend,Jdaß er die jahrelang andauernden Streitig-es Meoraot Otam p. t7b: 2- b> 2-222 21212 an 212 Om-Gir>'212271 I2'2 ^12-12 2-22122 2-2 212.1 1-!22>8,2 '2 2.222.1 '2 2-212. Athill's Gelehrten-
klltalog: 12212 122!2.1i2 '2 22221 '2 bin 2"11 2222, . . . 22'2 2P>- '2 2-2X2 '^21:12?ixb 2'212I 2-22.1 I22-212 222> >22 1.2-22 2-8X1-. Es war sein Sohn, den AmatusLusitanns kuriert hat, nnd von dem er berichtet (Oentnria V. dto. 77): ülamlswex 6nstris Lebrnens, vir gni 8oliiniuii Inrearum imxsratorm omnesrsilitne in enria badet. 18 kmanrnm venit, nt a noln8 enraretnr.
2 - Bergt. Note 2.
°) Bergt, dessen R.S8mi. eil. Invoruo klo. -14: bi >2 21-12 - 1 . 12 - w b>
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ch Conforte Xars ba-Oorot ji, 36 b.