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9 (1907) Geschichte der Juden von der Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal (1494) bis zur dauernden Ansiedlung der Marranen in Holland (1618)
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Geschichte der Juden.

an sich ohne besondere Bedeutung durch seinen Eifer den gesunkenenMut der Unglücklichen zu heben, sich einen Namen gemacht hat. Eswar ein rühriger Sendbote, ein Bücherwurm, der Spanier IsaakbenAbraha m Nkri s ch (geb. nm 1489, starb nach 1578)J) demdie jüdische Literatur die Erhaltung manches Wertvollen zu verdankenhat. Akrisch sagte halb in: Scherze und halb in: Ernste von sich, ermüsse wohl zu einer Stunde geboren sein, als der Planet Jupiterdurch dasTierkrelszeichen der Fische hindnrchg'ng, ein Zusammentreffen,welches nach der astrologischen Nativitätsstellung ein Wanderlebenvorausverkünde. Denn obwohl lahm au beiden Füßen, habe er seinganzes Leben mit Wanderungen von Stadt zu Stadt, zu Wasser undzu Lande zugebracht. Noch als junger Knabe wurde Akrisch aus Spanien

h Die Data aus der Biographie des Isaak Akrisch verdienen eine ein-gehende Untersuchung, weil manche andere unbekannte Data dadurch ins Lichtgesetzt werden können. Er war der Editor: I) des Briefwechsels zwischen ChasdaiJbn-Schaprut und deni Chazarenkönig (V S. 366 ) unter dein Titel: 12:22 8,?;II) der Geschichte Bostanais (das. S. 459 ) unter dem Titel: -2-2 in ,i'2 iw-'2;ans ,1:21:2; III) des Efodischen polemischen Briefes (VIII g S. 88): in nun:>.1I2N2 >.1.1; IV) eines Tripel-Kommentars zu Canticum und anderer Schriften.Um seine Lebensdauer zu fixieren, muß mau vom Ende aufangen: 22 . Lebet 5338 1. Januar 1578 kopierte für ihn Jacob Catalaui Schemtob Jbn-Schaprutspolemisches Werk: ;i2 l^l Schlnßangabe . . 122.1 >1212 . . >m8w^2 2,2>" . . 'inWilli -"2 . . 111,2V U2ni:2 i2.11 W'IPNV §212' '1.12 . . 2211 ;I21 ^2:8 112 12N '2 .Iii.1WI-21 -12,> ;,1 21212.1 12-.1 ,1-22 >1° I"8w.i 122. Er war damals im Hanfe desHerzogs von Naxos, lebte also noch anfangs 1578 . Dann erzählt er von sich(in der Einl. zu Nr. I V): 82p ni '2 w'iiroui 1152 1112:2 w'i^v 2112.N ;2 1:2»

22 ... . 122N1-1 IN'iüw'N 11282:2 122 11NW2.1 Iwis.l 11' 22 W1221 2'21i:i 2'21 >'ip2'lin >.11N 1V1.1 >2 'I'I . .128:2:28 1282:221 1'V in 1'V2 1288 ilwiw.i 111 12V '8v118.1 . . 2'8nV2w'1 2I1N '8.1N 1'12 . . '1P1' ni Iwn 2V in 1288 '11812 P1N21 '2N 1'22

a'12'28 'n,2 iv 12221 vw2i. Daraus folgt, daß er zu den Vertriebenen ausSpanien von 1492 und den Unglücklichen von Neapel von 1495 gehört hat. Ermuß also noch vor 1492 geboren und folglich sehr alt geworden sein. In derselbenEinl. erzählt Akrisch, wie er nach langer, langer Wanderung von David Jbu-Abi-Simra in Kairo ins Haus genommen worden, dort Ruhe gefunden undungefähr 16 Jahre dessen Enkel und Urenkel unterrichtet habe. Er habe erstÄgypten verlassen, als auch seiu Gönner Jbn-Abi-Simra es verließ, d. h vonda nach Palästina übersiedelte: . . -8v2 (.11:2: >2n h 111 '1 8w 82) ;8v 12 -2 'i,ni2i12'12N2W1,28 N2NI 2x2.-», 'W121 82 IN 'Iipi. Hier ist keineswegs von I. A. SimrasTod, sondern von dessen Scheiden die Rede. Akrisch gibt das. an, derselbesei 40 Jahre Rabbiner in Ägypten und 20 Jahre in Palästina gewesen. Danun Jbn-Abi-Simra noch im Frühjahr 1569 eine Entscheidung mit dem Rab-binate in Safet mit unterzeichnet hat (Ussxp. Mose di Trani 2-22 I, blr. 131 ):

121 ' ' 1.11 ,1121 ' 2 N h 111 '11 2221.1 2 V 1 V 11 1'22 'NNV 21 2 " 2 " 2>1 11 N 1"2 '1 21'2

1"X' 11NP, so hat man daran wenigstens einen 1 srwiuu 8 uck gusm. Jbn-Abi-Simra soll noch Isaak Lurjas kabbalistischen Ruhm erlebt haben, etwa 1569bis 1572 . In der Schrift I§r. III gibt Akrisch an, daß seine Büchcrsammlungim Jahre der Verbrennung des Talmud von der vcnetianischen Behörde