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Pecrschaft im Munde führen. Da wird so viel Auf-hebens von Stand und Würde und Hochmuth ge-macht, als ob nicht die Größten unter uns viel zusehr mit den niederu Dingen der Welt beschäftigtwären, nm Zeit für solche erhabne Eitelkeiten zuhaben. Einem klugen Schriftsteller, der die schöneWelt schildern will, ist nur Eine Regel als unver-brüchlich einzuschärfen, nemlich die: er mnß beden-ken, daß die Herzoge, Lords und edlen Prinzen essen,trinken, sprechen, sich bewegen, ganz wie eine andreClasse von civilisftten Leuten; ja, die Gegenständeder Unterhaltung sind zum größten Theil in allenCirkeln dieselben, nur vielleicht werden slc etwasunbefangener und leichter verhandelt, als bei denniederer!, Ständen, welche sich einbilden, hoherStand zeichne sich ourch Schwulst und Bombast aus,und daß Staatssachcn mit dem feierlichen Ernst derTragödie erörtert werden; — daß wir einander im-mer Lord und Lady tituliren, uns über die Gemei-nen lustig machen, nnd unser Haar mit Dcbrett'sPeerschaft aufwickeln."
Wir lachten alle über diese Rede, deren Wahr-heit wir bereitwillig anerkannten.
„Nichts belustigt mich mehr," sagte Lady Daw-tvn, „als dir Beobachtung, welchen groLen Unter-schied die Novellenschreibcc zwischen Personen mit, und ohne Titel machen; sie scheinen ganz und garnicht zu wissen, daß ein Mitglied des Unterhauses,von alter Familie und großem Vermögen, oft weit