Druckschrift 
4 (1835)
Entstehung
Seite
154
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Herr Clarendon bemerkte, daß wir ihm mit Auf-merksamkeit znhörten und fuhr also fortauchist dieß nur ein minder bedeutender Grund gegendie große, bei uns jetzt übliche Mischung; «in wich-tigerer möchte in der allgemeinen Nachahmung ge-funden werden, welche die Folge davon ist. Wenneinmal der Zufluß von gemeinen Personen geduldetist, so ziehen sich gewisse Classen gleichsam von derVerunreinigung zurück nnd in ganz eng« Kreise zu-sammen. Weil sie nur unter sich ein geschlossenesFamilienleben führen, nehmen fle, wenn sie auch bis-weilen in gemischte Gesellschaft uothgedrungen gehen,ein gewisses Benehmen, gewisse Eigenthümlichkeitenin ihrer Form und in Worten selbst in der Be-tonung und Aussprache an, die auf ihren Kreis sichbeschranken, und was von diese» kleine» Sonderbar-keiten abweicht, das sind sic im Stand, als gemeinund kleinstädtisch zu verdammen. Nun, da der edleGeschmack dieser Kreist den vertrauter» Zutritt in sieselbst vielen, dem wirklichen Rang nach über ihnenStehenden, erschwert, so sind eben diese Vornehmen,vermöge einer dem menschlichen Wesen natürlichenNeigung, das Seltene, selbst wenn es an sichkeinen Werth hat zu schätzen, die Ersten, die sichum ihre Bekanntschaft bemühen, nnd znm Zeichen,daß sie derselben theilhaftig geworden, diese Sonder-barkeiten nachahmen, welche die unterscheidendeHieroglyfenschrift dieser heiligen Schaar auswachen.Den niedrigeren Classen theilt sich die Ansteckung