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Geschichte der Jude».
ckatM». lü? 7!(>öx clärölv, -Ivtoi'^kvo? /.v)wx. Das erste Fragnient
ist gegen diejenigen gerichtet, welche Mose einen Gaukler und Schlaukopfnannten: vorn xc>« clo>4n§ouv x»c x^xm/ra I4)-w»-. Das zweite hebt
die Ethik des Judentums hervor. Es war also eine Apologie. Aus Josephus(contra ^piouew II, 14) erfahren wir, gegen welche Schriftsteller diese Schriftgerichtet gewesen sein kann, nämlich gegen Apollonias Molo, Lysimachosoder Apion, welche behauptet hatten, die Gesetze der Judäer seien unmoralisch,und Mose sei ein Gaukler und Betrüger gewesen. 'Ln-« 4c --«« 'A?r<>/iHtoe
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ä-rarc-üv» 4ca/rä-.Inxrc-: xrl. Gegen diese Judenfeinde hat also Philogeschrieben. Der Titel dieser Schrift lautete ö^oAcrcx» oder ÜTroScrcxoc,nämlich zu ergänzen -.4)-oc: Anleitung zum sittlichen Leben (vergl.Bernays in den Monatsberichten der Berliner Akademie 1876, S. 592 sg.sGesamm. Abhandlungen I, 262 ff.s. Dieser eigentümliche Titel gibt an dieHand, daß diese Schrift durchaus verschieden war von der bei Eusebiuszitierten Schrift ünc» '/«uckacoiv än»-.o)--a?, welche über die Essäer handelte(o. S. 799). Valesius hat beide mit Unrecht zusammengeworfen sAuch Schürera. a. O. S. 533 vermutet die Identität. Vgl. auch Cohn S. 418 ff.s. WelcheSchrift unter dem von Eusebius (trist, scct. II, 18, 6) angeführten Buchv rrc^t 'Ivu4«cciv ailrm (Mll.iia'c) ouvra)xAklr lö-'ox zu verstehen ist, ob dieHypothetika oder die Apologie, bleibt ungewiß. Der ganze Charakter der Dar-stellung, der sich in den Fragmenten aus den ücroScr-xa kundgibt, zeugt ent-schieden für die Echtheit derselben. Stil und Inhalt stechen vorteilhaft abgegen die in den Machwerken äs proviäsutia und äs animalibus und selbstgegen die in der Isg-atio.
Da die Echtheit der IsZMIo mindestens zweifelhaft ist, so läßt sich darauskeineswegs etwas für Philos Lebensdauer gewinnen. Man hat nämlichdaraus bewiesen, daß er zur Zeit der Gesandtschaft vor Caligula im Jahre 4t>bereits in höherem Alter gestanden haben müsse. Aber unmöglich kann Philoselbst ruhmredig von sich gesagt haben: 4c ,^ovccx -rc 4»xöv ncp-rro-
rc^ov xac 4c' Hlcxcax xac rs/x allc^x Tracökcax (Istz'atio 28, ill. II. 572). Wirkönnen nur vermuten, daß er zu dieser Zeit ein Fünfziger gewesen, also um 10der vorchr. Zeitr. geboren, fein könnte. Sein Bruder, der Arabarch AlexanderLysimachos, muß vom Kaiser Liberins in die julianische Familie adoptiertworden sein, also nur zwischen 14 und 36 nachchr. Zeit (o. S. 644>; er warwohl älter als Philo. Daß dieser in Caligulas Zeit noch nicht in hohem Alterstand, geht daraus hervor, daß er seine Schriften wohl erst unter Claudius(41—54) verfaßt hat. In der Schrift äs Lomuiis (II, 18 , LI. I, 675) sprichter von einem judenfeindlichen Prokurator Ägyptens: ^»c? 4c oö äv4§a
rcx» oc4a. Dazu bemerkt Mangey : lliaeeuiu iuunsrs viäetnr; uuäs iigustpost §Iaesi praslseturam liösllum Iiuuc Inisss soirssriptum. Wahrscheinlichmeinte er Flaccus' Nachfolger. Indessen gleichviel, das zweite Buch über die„Träume" und folglich die ganze erste Abteilung seiner Schriften über die„Weltschöpfung" (o. S. 801) ist nach Philos Rückkehr von der Gesandtschaftverfaßt worden. Undenkbar ist es überhaupt, daß er diese während der Auf-regung in der Leidenszeit der alexandrinischen Judäer mit philosophischerRuhe geschrieben haben sollte. Ist nun die xoa^a/rocla erst nach CaligulasTode, nach Jan. 41, niedergeschrieben, um so mehr der zweite Teil äs IsAibus.
Damit stimmt auch, was aus dem elegischen Eingang in das Buch äs