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Geschichte der Juden.
dem in den talmudischen Quellen genannten Techina) fielen Römer undrömisch gesinnte Judäer meuchlings an und erfüllten das Land mit Schrecken.Hand in Hand damit ging die Zügellosigkeit der aristokratischen Familien,wozu zu allererst die hohenpriesterlichen Häuser gehörten, welche cs denRömern an Sittenlosigkeit und Unzüchtigkeit nachtun wollten. Das ist dieZeit, von welcher die talmudischen Quellen sagen, „daß die Entartung zn-genommen hat": anns.a waa'a.
Also in dieser Zeit haben es die ehrlich Frommen für eine Blasphemiegehalten, wenn der dreimalheilige Gottesname von solchen Entarteten und vordem Ohre solcher Entarteten ausgesprochen werden sollte. Seit dieser Zeitalso nannten die Priester beim Priestersegen statt dessen den Namen „Adonai",und der Hohepriester selbst sprach den Gottcsiiamen nur leise aus. Mit Rechtwird also diese Abrogation äußerlich an die Zeit nach dem Tode des Hohe-priesters Simons des Gerechten geknüpft, d. h. wiederuni an die trübselige Zeitnach dem Tode Agrippas. Es kann also darunter nur Simon Kantheras ver-standen werden, dessen Tod als Isriniims a guo ungesehen wurde.
Auch das, was das Scholiou zu Megillat Ta anit tradiert (wahrscheinlichaus einer untergegangenen Voraita), von der Anrede des Hohepriesters „Simondes Gerechten" an das Volk beim Eintreffen des Schrecken erregenden BefehlesCasus Caligulas, eine Bildsäule in den Tempel zu stellen, kann recht gut historischsein, wenn man sich darunter Simon Kantheras denkt, der damals lebte, wenner auch nicht gerade in dieser Zeit als Hohepriester fungierte. Es wird erzählt,die Nachricht sei am Rüsttag des Hüttenfestes (40 post) eingetroffen, da habeSimon der Gerechte (zum Volke) gesprochen: „Begehet ruhig eure Festtage mitFreuden; denn nicht eins von den (schlimmen) Dingen, die ihr vernommen habt,wird cintreffen. Denn derjenige, welcher seine Gegenwart in diesem Tempelweilen läßt, wird für uns Wunder tun, wie er sie in jedem Zeitalter für unsereVorfahren getan hat^)."
Das Resultat dieser Untersuchung hat gewiß einen hohen Grad vonhistorischer Gewißheit. Es läßt sich in Folgendem zusammenfassen. Es gabzur Zeit Agrippas I. einen frommen Hohenpriester Namens Simon, dem dieZeitgenossen den Ehrennamen des Frommen oder des Gerechten beigelegthaben, wie jenem Simon im Beginne der Macedonier-Herrschaft. Währendseiner Zeit traf der tief verletzende Befehl Caligulas ein, und der fromme Simonhat das bis auf den Tod erschreckte Volk beruhigt. Als die Gefahr vorüber undAgrippa I. aus Rom nach Judäa zurückgekehrt war, ernannte er diesen Simonzuni Hohenpriester. Es war Simon Kantheras. Da die ihm nachfolgendenHohenpriester ihm an Frömmigkeit nicht gleichkamen, so haben die Späteren alleungünstiaen Zeichen, welche nach seinem Tode eingetreten waren, auf seinen Todzurückgeführt, als wenn er mit seiner Frömmigkeit das Volk hätte schützen unddie Übel abwenden können. Wegen seines gleichlautenden Namens mit demältern Simon snstns wurde er mit diesem verwechselt.
Die Erzählung, das ein Simon sustns nur ein einziges mal vom Opfereines Nasiräers, des schönen Hirten, genossen Habens, bezieht sich weit eher
Megillat Taanit VI, 2: nnuai bann ^na^.-ch a'ab^.a an ach^aa nba'v' anpnv' aaaan aan>aa w'p pn^.a p>-av a.-ch -neu an bv pv'nan aia> an aap n>',aana-ci na->a' aa-a ,n,n n-aa ,nn:v' pa-a: -2 -a .a-,p' cn-,'av"a> chbn anaan baa ann
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") Sipiirs Ao. 2l; Uadda isinmeri o. lO; Ivsssltn ?lasir IV, 7;j. das. öl c.; I7e<lurim 36 4.; d. das. p. 0d.; Islasir 4 d.