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3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
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Note 19. III. Simon Kcmtheras.

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Allerdings von einer gewissen chronologischen Konfusion sind die Quellennicht frei zu sprechen, namentlich die beiden genannten nicht aber dierosset'ta, aber Veranlassung muß dazu die Verwechselung zweier Hoher-priester, denen beiden das Xpitdston ornans p'irn beigelegt worden war,gegeben haben. Die Quellen geben ganz bestimmt und richtig an, daß einigeJahrzehnte vor der Tempelzerstörung ein Hoherpriester fungiert hat, der eben-so benannt war, wie der unter der macedonischen Herrschaft also genannteSimon sustus.

In den beiden Talmuden ist nämlich angegeben, daß 40 Jahre vor derTempelzerstörung gewisse Gnadenzeichen aufgehört haben und ein ungünstigesOmen sich ereignet habe, das mit N. Jochanan b. Sakka'l in Verbindunggebracht wird. Dieses Aufhören der Gnadeuzeichen wird auf die Zeit nachdem Todesjahr des Hohenpriesters Simon des Gerechten zurückgeführt. Nunkönnen ja die talmudischen Tradenten unmöglich so bodenlos verworren in derChronologie gewesen sein, daß sie den älteren Simon snsbn8 vor der Makka-bäerepoche und R. Jochanan b. Sakkai, den sie selbst zur Zeit der Tempel-zerstörung leben lassen, als Zeitgenossen angesehen haben sollten! Stellen wirdie Notizen parallel zusammen, so wird sich das Nichtige ergeben-

1 ) llsrnbvlialini a. a. O.-r'ipu.n.um rin rwir np .mir n'pv'-n un

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Hadli loma p. 39 li:

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Hier wird also das Unterbleiben der Gnadenzeichcn und das Aufspringender Tempelpforte 4VJahre vor die Tempelzerstörung und in die Zeit R. Jochananb. Sakkais gesetzt. Voraufgehend werden im Jerusch., in der Tossesta und auchim Babli ungünstige Omina für den Untergang mit Simon des Gerechten Todin Verbindung gebracht, teils die hier genannten und teils andere:

2) 1o88et'ta Lola. XIII, 7:m m.l w'p PM2.1 ppuirir prinroir i.mnrui w^.n nulru . i'in 'ripu. . . pinn u'upo .nur mups iN>ni pm. . . mnpu inr innw irirn . . . nur-u.nrnan np^nm . . . nraru

3) Isruselu>.lini das. babli das. 39 u:tzlu n"p ,?'nrn ppuir n>nr' um' i>onnip O'Upr -NM- inru puw nnp airnuii'3 .... Nn3irw nbip v'upoi puwnrr llmpo pN-n rmpo (wnpu m) . . . .amxo (n'nini Nir piri-) . . . nuiru i . .. . . nurm .... pri-u um' ompo po^snonpu nv rm nornu um a'.upo nmnu vmp°>. . . nona nni-nir: . . . norm . . .

Dieser Konfusion kann nur ein Mißverständnis zugrunde liegen. Wiegesagt, die Tossesta gibt keine Veranlassung zur Annahme, daß ihr Tradentden anachronistischen Schnitzer begangen hätte, diesen Simon den Gerechten,nach dessen Tod der Tempeluntergang durch gewisse Vorzeichen geahnt wurde,mit jenem Simon dem Gerechten zu identifizieren, dessen Nachkomme denOniastempel erbaut hat. Es muß also zwei Hohepriester mit dem Namenp-w.n ppnir gegeben haben, und es braucht nur ein Hoherpriester Simon ermitteltzu werden, der nicht lange vor der Tempslzerstörung gelebt und den Beinamender Gerechte" oderder Fromme" verdient hat.