Druckschrift 
3. Geschichte der Judäer von dem Tode Juda Makkabi's bis zum Untergange des judäischen Staates 2 (1906)
Entstehung
Seite
738
Einzelbild herunterladen
 

738

Geschichte der Juden.

loviov <tt roi 7rHka;4üiaioi ^raiov küiv^7»raiov ^kitaöar. Titire

ko^r 7r«tcka?, xai lovroi-? rräira? ow7/?>/ «g^rk^criküaa, . . . «,'ro? . 1 ^:,-

Ik(w? r^r I,/,^? 7-rr ^I-toiov aTrolaüaa?. . . Diese 5 Söhne waren:I) Eleasar ioö s^iaiov, 2) Jonathan s^icrio» 10 Ü «^lk^kw?, 3) seinBruder Theoph i los, 4) M atthias, ebenfalls ein Bruder, und endlich 5) Ananb. An an. Da es sonst keinen anderen Hohenpriester Namens Anan gegebenhat als 'Ickvwio? 1-0,7 X7S, welchen QuiriniuS nach Amtsentsetzung des Boö-thiden Joasar eingesetzt hat (XVIII, 2, l), so war dieser Anan ben SethStammvater der fünf Söhne des Hauses Anan. Der griechische Name Theo-philos unter den Ananiden weist ebenso auf einen Auswärtigen hin wie Boöthos.Nun gab es zwei Hohepriester, deren Vater Theophilos hieß, Matthia b. Theo-philos I. zur Zeit des Herodes und Matthia b. Theophilos zur Zeit des Aufstandes.Den letzteren bezeichnet Josephus als zum Hause des Boöthos gehörig (j. Kr. V,l3, l) A7aiS,«v . . . Trat? Ildi Stammte dieser

aus dem Hause Boöthos, so vielleicht auch der gleichnamige Matthia b. Theo-philos. Wenn diese Annahme richtig ist, so gehörten auch die Ananiden zumHause Boöthos. Dafür spräche auch der Umstand, daß der Webcrufer auchüber das Haus Boöthos seine Klage erhebt, als dessen letzte Glieder dochEleasar und Joasar nicht lange nach Herodes' Tode abgesetzt waren (o. S. 736 s.s,daß es also zur Zeit der Tempelzerstörung erloschen wäre, wenn nichi angenommenwird, daß die Linie Theophilos es bis zu Ende fortgesetzt hätte.

Neben den Familien Boöthos, Anan und Kantheras hat der Weheruferauch das Haus Phiabi der Verworfenheit geziehen. Es betrifft Jsmaöl b.Phiabi II., der zweimal zuletzt Hoherpriester war. Dagegen der ältere, welcherunter den ersten Prokuratoren fungiert hat, muß ein edler Hoherpriester ge-wesen sein; denn im Talmud wird seiner mit Lob gedacht).

Das Haus Kamit, welches drei Hohepriester gestellt hat, ließ der Wehe-rufer unangefochten, ein Beweis, daß es nicht den übrigen an Demoralisationgleichkam. Ter Name dieses Hauses ist in Josephus vielfach verschrieben.In Altert. XVIII, 2, 2 richtig Simon i»,7 das. XX, 5, 2 Joseph

1»,7 (Var. Xk,,-öi, > und derselbe (das. 1, 3)

iol> (V. Lc-^r-), das. 8, II Joseph, Sohn Simons 10 Ü wo

es offenbar Kamith oder Kannd lauten soll. Den richtigen 'Namen gibt dietalmndische Tradition d. h. Kamith (vgl. w. u).

Die Charakterisierung der ungebührlichen Handlungsweise jedes einzelnender vier hohenpriesterlichen Häuser und die Tatsache, daß sie sämtlich das Volkmit Stöcken schlagen ließen, beweisen die volle Geschichtlichkeit der Relation vondem Weherufer. Tie zuletzt genannte Tatsache bezeugt auch JosephuS, daß dieSklaven der Hohenpriester mit Gewalt die Zehnten für sich aus der Tenneeintrieben und die Widersetzlichen mit Schlägen zu traktieren pflegten (Altert.XX, 9, 2).

Die Persönlichkeit dieses Weherufers läßt sich vielleicht noch eruieren. Ermuß jedenfalls kurz vor dem Ausbruch des Krieges gelebt haben. Wenn die L. A.in der Dossskta. richtig ist, hat er selbst die Mißhandlungen mit angesehen, welchevon den Sklaven der Hohenpriester gegen das Volk ausgeübt wurden:

ii'hp. Er zog auch das Haus Phiabi in seinen Weheruf und meintedamit Jsmaöl b. Phiabi, der um 5859 fungiert hat. Die L.-A. in I:

H 1'66Kaohim 56 a; Heritot 28 b: owpv: me: niipn unw ,-imr

NP.1LL r,Lv", onw ha- 11'vhn ('2ML l.) WML p hupLL» rw'i