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Geschichte der Juden.
Königin, die Macht aber die Pharisäer gehabt haben, so gewinnt die Nachricht,daß sie S. b, Sch.'s Schwester gewesen sei, an Wahrscheinlichkeit. Damit stimmtauch Josephus' Angabe, daß die Königin die Übertreter des Gesetzes, d. h.die Sadducäer, ans den Ämtern gewiesen hat (das. I ran? . . .
kk «7rkÄ?.kro> mit dem Scholion des bleKillat, launir, daß Simon b. S.daS Synhedrion von den saddncäischen Mitgliedern gesäubert hat (o. S. S67).—Es braucht Kennern nicht gesagt zu werden, daßdieL.-A. zur bw oder oderrwbv.n in'-riar eine Korruptel ist und dasür gelesen werden muß: iN'vbe:,Salominon; die richtige L.-A. hat NeKillat st'a. erhalten: pvvhv. Aber
interessant ist die Notiz, aus welcher hervorgeht, daß die Später» die Zeitnach dem Namen der Königin und dem Simon ben Schetachs bezeichnet haben:ip ninoo' 'b'bv pi^n nne- no'a, nur- ^2 ppLw 'll'v
nnboo a'uri (Lipstra. zu Leobnkotbui Ans.; d. st'ckanit p. 23a, hier fehlt derName der Königin, ist aber erhalten in Dossaplwt zu 8abdat. 16bi. Auchdie letzte Stelle ist nicht uninteressant, sie beweist, wie sehr sich Alexandra denAussprüchen der Pharisäer gefügt hat. .nwb nnv 2 rwbr>7i p-x
N5L0N 11M' ci'vin v'bo 7!e'ri . . . i'v MN2N.
Unter den wird das. Simon b. Schetach verstanden, welcher verunreinigteMetallgeräte auch nach dem Umschmelzen für unrein erklärt hat. Das istdie Bedeutung der Angabe: n:nv i».
2) Josephus' Bericht über die erste Veranlassung zum Bruche Alexandersmit den Pharisäern erhält erst Licht durch eine talmudische Nachricht, welchedenselben Borfall erzählt, nur ohne den Namen des Königs dabei zu nenne».Eine nähere Vergleichung beider Relationen läßt keinen Zweifel übrig, daßhier von einem und demselben Vorgänge berichtet ist. Josephus er-zählt: Als Alexander einst am Hüttenfeste auf dem Altar stand, habe das Volknach ihm mit den zitronenähnlichen Früchten des Feststraußes geworfen(Altert. XIII, 13, b): kOgrH? «)-»,,xa« rarwro? »äraä ('^/.kka'r-
fkps.v) k-ri ran xas -dvr-v ksboeliai'. Die tal-
mudische Quelle erzählt: Als einst ein Sadducäer auf dem Altar am Hütten-seste das Wasser der Libation, anstatt auf den 'Altar zu gießen, zu seinenFüßen ausgeschüttet hatte, warf das ganze anwesende Volk die Festfrüchte aufdenselben (Lnces. 48 b): bo vioi -or -o: an» ops. In
der Loraita, llosssktu) wird dazu bemerkt, daß an demselben Tage eine Spitzedes Altars so sehr beschädigt wurde, daß die Lücke durch ein Salzstllck aus-gefüllt werden mußte. Es wäre sonderbar, daß derselbe Vorfall, das Werfenmit Früchten auf dieselbe Weise sich zweimal wiederholt haben sollte. Manerwäge noch, daß Josephus' Nachricht unmotiviert bleibt, wenn man nicht dasim Talmud erhaltene Motiv hinzunimmt. Das Volk warf erst die Etrogimaus ihn, als Alexander bereits auf dem Altar gestanden (Lor>d-ra^ -.il r»üHätte sich Alexander schon früher so offen zum Sadducäismus be-kannt, warum ließ ihn das Volk gar den Altar betreten, warum kehrte sichseine Unzufriedenheit nicht bei seinem Eintritt in den Tempel gegen ihn?Er muß also, auf dem Altar stehend, etwas gegen die pharisäische Norm be-gangen haben, um den Volksunwillen so mit einem Mal zu reizen. Hier fügtsich der im Talmud erwähnte Zug gut ein. Alexander hatte sich durch das ver-ächtliche Ausschütten der Wasserlibation für den Sadducäismus ausgesprochen.Daher entstand die Erbitterung gegen ihn. Wie Josephus dieses Motivnicht deutlich genug ausdrückt, so hat der Talmud den Namen des Sadducäersübergangen. Es würde sich also aus dieser Erwägung ergeben, daß Alexander