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setzte ick mich in eine Miethkntsche nnd fuhr nachCharlotte-Street. Der würdige Job empfing michmit gewohnter Würde nnd Unbefangenheit; seineWohnung bestand aus einem ersten Stockwerk, dasganz nach den Begriffen von Pracht, wie sie inBloomsbury galten, eingerichtet war. Da warenneue Brüsseler Teppiche von schreienden Farben;hochgeschliffcuc Spiegel mit schweren goldnen Rah-men und Adlern auf dem Knaufe; Sessel von Ro-senholz mir Kattunpolstern; glanzende Kaminxlattenund auf jeder ein aus gelbem Papier geschnittenerBlumentopf — kurz all die ausnehmende Zierlich-keit in Möbeln und Hausrath, welche Vincent nicktunpassend mit dem Namen: „Theekisten-Geschmack"bezeichncte. Jonson schien nicht wenig stolz auf seineZimmer — demgemäß sagte ich ihm eine Artigkeitüber ihre Eleganz.
„Unter der Nose scy es Ihnen anverrraut,"sagte er, „die Hauswirthin, eine Wittwc, hält michfür einen Offizier auf halbem Sold und meint, ichwolle sie heirathcn — das arme Weib! Meine schwar-zen Locken nnd mein grüner Rock üben einen Zauberaus, der selbst mich überrascht; wer wollte ein schmu-tziger und gemeiner Dieb bleiben, wenn es solcheVortheile bringt, ein flotter und anständiger zu seyn?"
„Recht, Herr Jonson!" sagte ich, „aber soll ichIhnen gestehen, daß ich mich wundre, wie ein Gent-leman von Ihren Talenten bei den untergeordneten