Druckschrift 
6 (1835)
Entstehung
Seite
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Kunstgriffen des Handwerks stehen bleiben kann?Ich meinte immer, die Taschen ansleeren scy einZweig Ihrer Kunst, der nur den blebcischcn Diebenüberlassen bleibe; jetzt erfahre ich, auf meine Un-kosten, daß Sie diese Handfertigkeit nicht unter Ih-rer Würde finden."

Ihr Ehren sprechen wie ein Mann vom Fach,"antwortete Job;die Wahrheit ist, daß ich in derThat, was Sie ganz richtig als die untergeordnetenKunstgriffe des Handwerks bezeichnen, verachtenwürde, wenn ich ihnen nicht einen Reiz heimischen,und sie mit einer Würde umkleiden könnte, die ih-nen sonst nie zukamcn. Um Ihnen einen Begriffvon der überlegenen Gewandtheit zu geben, womitich meine Handgriffe in Anwendung bringe, muß ichIhnen sagen, daß ich viermal in dem Laden war,wo Sie mich den Diamantring entlehnen sahen,den Sie nun an meinem kleinen Finger erblicken;und viermal brachte ich irgend ein Andenken anmeinen Besuch zurück; ja der Ladenbesiyer ist soweit entfernt, einen Verdacht ans mich zu werfen,daß er mich schon zweimal mit den kläglichen Berich»ten der ihm durch mich bcigebrachten Verluste be-ehrt hat; und ich zweifle keinen Augenblick daran, inwenigen Tagen dir ganze Geschichte von dem verschwun-denen Diamanten, der jetzt in meinem Befitz ist, zuvernehmen, und zwar in Verbindung gebracht mir EurerEhren Besuch und Einkauf. Gestehen Sie, es wäre