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führte er den Ankömmling sogleich nach der Biblio-thek, sagte ihm, Seine Herrlichkeit hätte den Spei-sesaal, wo eben eine große Gesellschaft zur Tafelsei, nock nicht verlassen, und versicherte, der Grafsollte von seinem Besuch unterrichtet werden, sobaldman sich vom Tisch erhoben habe.
Lord ***** war noch immer im Amt. Verschie-dene Portefeuilles lagen auf dem Boden umher,unzählige Papiere waren über den ungeheuren Le-setisch ausgebreitet; da und dort zeigte sich aberauch ein Buch von anziehenderem Charakter, alsdiejenigen, welche blos dem Geschäft angehörten,und ein noch kürzlich eingelegtes Zeichen, eine nochfrisch mit Bleistift beigeschriebene Bemerkung beur-kunden häufig die Liebe, womit Männer von gebil-detem Geist, auch wenn sie in Staatsämteru stehen,in den augenblicklichen Zwischenräumen ihres dür-reu, mühevollen Lebens zu dieser minder drücken-den Beschäftigung zurückkehren, bei welcher sie inder That vielleicht den größten Genuß finden.
Eines von diesen Büchern, einen Band vonShastesbury, nahm Aram sorgfältig auf; es öffnetesich von selbst bei jener schönen, tief empfundenenStelle, die vielleicht den begründetsten Spott ent-halt, den der geistreiche und anmuthige Denkerausgesprochen hat:
„Der eigentliche Faktionsgcist scheint in den mei-sten Fällen nichts Anderes, als der Mißbrauch oderdie Verirrung jener geselligen Liebe und allgemei-